Weltvegetariertag – Wir räumen mit Gerüchten auf!

Am 1. Oktober ist der Weltvegetariertag! Dieser Feiertag ist ein willkommener Anlass, drei hartnäckige Mythen über den Vegetarismus zu hinterfragen. Macht der Verzicht auf Fleisch dumm? Vegetarier haben immer miese Laune? Wie schön sind denn nun Pflanzenfresser? Wir spielen Wahrheit oder Pflicht und landen drei Mal bei Wahrheit!

Außerdem gibt es viele schöne Fotos und einfache Rezepte, die dir das Wasser im Munde zusammen laufen lassen: Die leckersten vegetarischen Rezepte unserer Zitronen-Autoren findest du weiter unten in einer Bildergalerie!

Wofür, weshalb, warum uns dieser Tag überhaupt kratzt? Darüber hat meine Kollegin Sophia bereits einen wunderbaren Text geschrieben. Und wir nehmen uns heute mal den bekannten Klischees über Pflanzenfresser an.vegetarisch-leben-teller

Stimmt’s oder nicht? Mythen über Vegetarismus…

Fleisch ist wichtig für unsere Intelligenz

Viele Menschen sind der Meinung, dass die Menschheit sich nur so weit entwickeln konnte, weil wir „Allesfresser“ sind. Das Fleisch ist wichtig, um die Körperzellen zu bilden, und unser Gehirn sei auf die Phosphorverbindungen angewiesen, welche durch Wurst, Speck und Braten geliefert werden.
Tatsächlich gibt es Studien, die zeigen, dass intelligente Menschen weniger oder kein Fleisch essen. Aha! Der Intelligenzquotient in der Kindheit hängt zusammen mit dem Ernährungsverhalten als erwachsene Person: Vegetarier hatten einen durchschnittlichen IQ von 106, Fleischesser nur 99. Je höher also der IQ des Kindes, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Persönchen irgendwann mal ein ausgewachsener Vegetarier wird. Übrigens: Der durchschnittliche Vegetarier ist eine junge Frau in der Großstadt mit einer überdurchschnittlichen Bildung.

Vegetarier sind depressiv

Tatsächlich hat Vegetarismus einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Psyche. Ein negatives Weltbild, schlechte Laune und sogar Depression werden mit dem Fleischverzicht in Verbindung gebracht. Bei Frauen geht Vegetarismus oft mit Essstörungen einher, sie sind meist stärker auf ihre Ernährung fixiert als ihre männlichen Mitmenschen. Neben Anorexie gibt es jetzt sogar eine eigene Bezeichnung für die Sucht nach Superfood und bewusster Ernährung: Orthorexie.

Die Frage ist: Fühlen sich Menschen zum Vegetarismus hingezogen, die jeher das Schlechte in der Welt bemerken und sich daran stören? Oder fehlt Vegetariern ein antidepressiver Stoff aus dem Fleisch? Fest steht, dass sich nur durch eine proteinreiche Ernährung die Aminosäure Tyrosin im Körper findet, welche wichtig für Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin ist. Und, wie jeder, der im Bio-Unterricht aufgepasst oder eine schon mal eine Kokain-Dokumentation gesehen hat, weiß: Diese Stoffe sind wichtig für positive Gefühle.

Ein gesunder, schöner Körper kommt vom Fleischverzicht

Natürlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte: Supermodels essen sicher mal ne Bratwurst, und Vegetarier haben durchaus auch mit nervigen Pickeln zu kämpfen oder ein paar Kilos zu viel auf der Waage. Und was ist Schönheit überhaupt? Was man generell feststellen kann, ist, dass ein fleischarmer Ernährungsstil oft einher geht mit einem besseren Gesundheitsstatus: Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes und Nierensteine finden sich nicht als Beilage zum Veggie-Salat. Krankheiten wie Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie einige Krebserkrankungen plagen durchschnittlich eher Fleischesser. Vegetarier senken ihr Herzinfarktrisiko um 30 Prozent! Das begünstigt natürlich die Chance, das eigene Wunschgewicht erreichen zu können. In die Hose gehen kann das Projekt „Schön ohne Fleisch“ aber auch: Wichtig ist es, den eigenen Nährstoff-Spiegel im Auge zu behalten. Besonders das Vitamin B12 fehlt bei vegetarischer Ernährung – doch mit ein paar einfachen Tricks sollte das kein Problem sein.

Und jetzt, Hunger? Hier gibt es leckere vegetarische Rezepte

Nachdem so viel über Essen gelesen wurde, kann schon mal der Magen knurren. Wenn du Inspiration suchst oder einfach gerne mal neue Rezepte probierst, bist du hier genau richtig. Klicke einfach auf das Bild, wenn dich ein Gericht interessiert – und dann ganz schnell nachkochen!


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Elisabeth
Die Macherin

Ist hier irgendwo eine Ausstellung? Oder ein Möbeldesign-Workshop? Wenn ja, dann triffst du mich vielleicht. Ich, Elisabeth, bin eigentlich immer da, wo es geometrische Muster, Farben und abgefahrene Formen gibt. Wenn mir Andere nicht geben können, was ich brauche, mache ich es einfach selbst: meine Wohnung ist ein Museum der DIY-Kunststücke und du bist herzlichst eingeladen, dir etwas abzugucken. Selbermachen ist eh viel schöner als kaufen!

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