Die School of Life – Antworten auf die wichtigen Fragen

Ein Schlüssel zu einem besseren Leben?

Habt ihr euch in eurem Leben schon einmal in einer Situation wiedergefunden, auf die ihr absolut nicht vorbereitet wart? Damit meine ich jetzt nicht irgendeinen Überraschungstest in Schule oder Beruf. Es geht dabei vor allem um schwierige, möglicherweise existentielle Situationen im Leben, denen wir oftmals ausgesetzt sind. Für die wir uns aber nicht bereit fühlen und deswegen nicht den geringsten Plan haben, was hier zu tun ist. Genau diesem Problem hat sich die School of Life gewidmet.

Was ist die School of Life?

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Die School of Life wurde von dem Schweizer Schriftsteller Alain de Botton mit der Idee gegründet, dass Menschen hier das lernen können, was sie auf dem herkömmlichen Bildungsweg in Schulen und Universitäten eben nicht lernen. Also quasi Lernen für das Leben, und das im wörtlichsten Sinne. Bei genauerer Betrachtung ist das ganz schön viel und entsprechend weit gefächert sind auch die Themengebiete.
In den Seminaren, Büchern und Online-Videos geht es um Beziehungen, um Karriere, darum, wie man sich selber besser kennen lernen, zufriedener und entspannter werden, und somit im Endeffekt ein erfüllteres Leben führen kann. Diese Organisation hat Sitze auf der ganzen Welt, immer dort, wo eben diese Seminare gehalten werden. Die Bücher und Videos sind online erhältlich oder zugänglich.

Macht die School of Life wirklich Sinn?

Der Ansatz der School of Life macht definitiv Sinn. Wir werden in Schulen und Universitäten nicht auf die schwierigen Grundsatzfragen in unserem Leben vorbereitet – dafür sind diese aber auch weder ausgelegt noch gedacht. Umso besser, wenn es Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung gibt, auf die man in solchen Situationen zurückgreifen kann, in denen man nicht weiter weiß. Und das passiert jedem einmal, gerade bei den großen Fragen im Leben: Was will ich mit meinem Leben anfangen? Wo steckt mein Potential und wie kann ich es voll nutzen? Wie führe ich ein sinnvolles Leben? Harter Tobak, da kommt Hilfe gerade recht.

Finde die Antworten – mit der School of Life und selbstständigem Denken

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Bei Angeboten wie der School of Life muss man allerdings beachten, dass man hier nicht die ultimative Antwort auf seine Fragen bekommen wird. Der Fokus liegt hier stattdessen auf “Ideen, Inspirationen und Rat”, die dabei helfen sollen, die Probleme, die einen beschäftigen, selber lösen zu können.

Die Seminare und Videos ersparen es einem nicht, selbstständig zu denken. Man muss sich mit dem Thema, das einen beschäftigt, auseinandersetzen und seine eigene Position finden. Sie geben Denkanstöße, es werden andere Blickwinkel dargestellt (also die der Leiter und der Dozenten), über die man nachdenken kann. Wichtig ist, dass man seine eigene Lösung für sich selber findet, und die vorgebrachten Informationen nicht als allgemeingültige Fakten ansieht.

Man bekommt hier neue Perspektiven, welche aber natürlich auf Ansichten gestützt sind, die jemand anders schon hat. Das heißt also, man bekommt hier keine Ratschläge, die neutral und unvoreingenommen sind, sondern subjektiv. Jemand vermittelt hier seine eigenen Positionen als neuen Input für Ratsuchende. Das ist nicht zwangsläufig etwas Schlechtes, gilt es aber zu beachten.
Die Perspektiven, die man hier bekommt, sind allerdings wiederum darauf ausgelegt, dass sie so vielen Menschen wie möglich einen Ansatzpunkt geben. Das macht Sinn, führt aber auch dazu, dass viele Ratschläge und Informationen sehr verallgemeinernd und oftmals – wie im Falle der Online-Videos – sehr stark auf Platitüden, Stereotypen und einer stark vereinfachenden Sichtweise basieren.

Wenn man also Angebote wie die Seminare, Bücher und Videos der School of Life nicht als universelle Antworten ansieht, sondern sie untersucht, für sich kritisch hinterfragt, und als eventuellen Denkanstoß versteht, können sie wirkliche Anregungen und vielleicht sogar Hilfen für das eigene Leben darstellen.

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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