Hundeleckerlis selber machen

Jetzt zu Weihnachten sind wir ja eh am Backen und Werkeln, so dass wir auch unseren Vierbeinern ruhig mal etwas Gutes tun können. Denn selbstgemachte Hundekekse kommen gut bei unseren Lieblingen an. Und in diesen Keksen stecken nicht nur gute Zutaten, sondern auch die Liebe des Frauchens/Herrchens.

Ohhh, Plätzchen! Ach neee, doch nicht.

Hundekekse-Mops
Bild: shutterstock/ Ezzolo

Selbst gebackene Hundeleckerlis eignen sich hervorragend als Geschenk für Hundebesitzer. Entweder schlicht verpackt in einer schönen Dose als Mitbringsel oder auch als persönlich gestalteter, selbstgemachter Haustier-Adventskalender.

Rezepte zum Hundeleckerlis selber machen

Ich habe schon ein paar Hundekeks-Rezepte ausprobiert und habe festgestellt, dass die kalten Nasen besonders auf Thunfischkekse stehen. Jedenfalls mehr als auf Banane oder Gemüse… wer hätte es gedacht! Naja, deswegen bekommt ihr heute ein super-duper Thunfisch-Hundekeks-Rezept von mir!
Übrigens, uns schmecken die Thunfischkekse vielleicht nicht so gut wie unseren vierbeinigen Freunden, essen könnten wir sie aber trotzdem!


Hundeleckerlis mit Thunfisch

Das Rezept ergibt ungefähr 50 bis 60 kleine Hundekekse, je nachdem welchen Ausstecher ihr verwendet und wie dick ihr die Kekse macht. Kleiner Tipp: Rollt den Teig nicht zu dick aus, denn sonst brauchen die Kekse länger zum Trocknen. Denn je trockener sie sind, desto so länger haltbar sind sie auch.

Hundekekse-mit-Thunfisch

Zutaten

250 Gramm
Haferflocken
125 Gramm
Mehl
1 Dose
Thunfisch
etwas
Öl
etwas
Wasser

Zubereitung

Welches Mehl und welches Öl ihr verwendet, ist euch überlassen. Möglich wären alle Mehlsorten und beim Öl solltet ihr nur darauf achten, dass man es auch erhitzen darf (also zum Beispiel kein Leinöl verwenden).

Hundekekse-Zutaten
Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und alle Hunde in der Nachbarschaft versorgt 😉

Ihr vermengt einfach alle Zutaten miteinander und gebt etwas Öl und Wasser hinzu, so dass es einen ausrollbaren Teig gibt. Die Konsistenz sollte nicht zu klebrig sein.

Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.

Dann rollt ihr den Teig aus und stecht mit eurem Ausstecher die Form aus. Legt diese nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Backt dann nacheinander (am besten immer nur ein Blech zur selben Zeit) die Kekse für circa zwölf Minuten.

Die Hundekekse sollen keine Farbe bekommen, sondern nur hart werden. Nach den zwölf Minuten könnt ihr sie zum Abkühlen auf die Seite packen und die restlichen Kekse backen.

Wenn ihr alle Hundeleckerlis gebacken habt, legt ihr diese zum Trocknen in den noch warmen Backofen. Dabei unbedingt die Backofen-Tür auflassen (zumindest einen Spalt), sonst bildet sich Kondenswasser und die Kekse werden wieder feucht.

Hundekekse-im-Backofen-trocknen-lassen

Das Wichtigste bei Hundekeksen, die eine Weile haltbar sein sollen, ist, dass sie gut durchgetrocknet sind. Lasst sie also ruhig unverpackt an einem warmen Ort über Nacht trocken.

Wer lieber frische und weichere Kekse für seinen Hund möchte, aber nicht alle sofort verfüttern will, kann sie auch portionsweise einfrieren.

Übrigens mögen einige Katzen diese Kekse auch sehr gerne.

Viel Spaß und ich hoffe es schmeckt euren Vierbeinern!

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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