Warum es so wichtig ist, genug zu trinken

Es gehört zum Leben irgendwie dazu, wie atmen, essen, lachen und schlafen. Die einen trinken Wasser, die anderen Proteindrinks und ganz andere vielleicht vor allem Rotwein. Im Sommer muss man immer etwas mehr trinken, beim Sport auch – durch den Schweiß verliert der Körper an Flüssigkeit.

Aber warum ist genug trinken so wichtig?

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Wir haben alle als Kinder gelernt, dass man genug trinken soll – zu jeder Mahlzeit mindestens ein Glas, und dann die Flasche für unterwegs noch leer machen. Experten empfehlen 10 Gläser Wasser am Tag, natürlich variiert das je nach Individuum. Generell sollte täglich jedeR 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, bei den durchschnittlichen Erwachsenen sind das so ungefähr 2,5 Liter. Kinder haben einen höheren Bedarf, der unabhängig von ihrem ja relativ geringen Gewicht ist: Bis 24 Monate brauchen sie zusätzlich zu Muttermilch und Babybrei 600 ml Wasser, ab 4 Jahren 800 ml.
Sport, Diäten, Hitze oder Krankheiten treiben den Wasserbedarf noch weiter in die Höhe. 

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Die wenigsten von euch werden tatsächlich 2,5 Liter trinken, das ist aber auch nicht unbedingt nötig: durch wasserhaltiges Obst und Gemüse (z.B. Wassermelone, Äpfel,…) nimmt der Körper ungefähr 1 Liter Flüssigkeiten auf. Wer Probleme hat, auf die anderen 1,5 Liter zu kommen, kann sich einige Tricks ausdenken, um seinen Wasserhaushalt aufzustocken.

Ohne Wasser gäbe es kein Leben, es ist für uns Menschen das Wichtigste überhaupt – ein Mensch kann einen ganzen Monat ohne Nahrung auskommen, aber wenn Wasser fehlt, verdurstet er nach 3 bis 4 Tagen. Durst ist übrigens nicht gleich Durst: Es gibt osmotischen Durst (wenn zu viel unverdünntes Salz in unserem Körper vorhanden ist und somit Wasser aus den Zellen gezogen wird) und hypovolemischen Durst (wenn nicht nur Wasser, sondern auch Mineralien fehlen). Wenn du deinen Durst nicht stillst, wirst du müde und schwach, später folgen Kopfschmerzen bis zu Krämpfen, Bewusstseinsbeeinträchtigung oder tödlichen Konsequenzen.

Dein Körper besteht zu 65% aus Wasser – wenn du nicht genug Flüssigkeit lieferst, kannst du also sterben.

Es gibt allerdings auch viel oberflächlichere, zeitnahe Gründe, weshalb du genug trinken solltest:

  • Wasser ist in jeder Zelle ein wichtiger Bestandteil. Es hält deine Haut frisch und elastisch, und gibt ihr eine gesunde, schöne Farbe. Wenn Flüssigkeit fehlt, verliert deine Haut an Widerstandskraft, wird schuppig und rau, und du bekommst schneller Falten.
  • Du hast viel mehr Energie und kannst Müdigkeit bekämpfen, da dein Gehirn besonders aus Wasser besteht – trinken fördert deine Konzentration.
  • Es regt deinen Stoffwechsel an und füllt deinen Magen auf, so dass du weniger Nahrung zu dir nimmst, wenn du vorher ein Glas Wasser trinkst. Außerdem ist die Flüssigkeit essentiell für eine gute Durchblutung, welche mitverantwortlich ist für erhöhten Energieverbrauch und Fettverbrennung. Es ist also ein toller Helfer zum Abnehmen! Außerdem führt Wassermangel zu einer verlangsamten Proteinbiosynthese: Muskeln werden schlechter ausgebildet.
  • Ein hydrierter Körper hat es leichter, Gifte auszuscheiden – z.B. über Urin und Schweiß. Das reduziert auch das Risiko, an Nierensteinen oder Blasenentzündung zu erkranken.
  • Wasser unterstützt deinen Darm und regt die Verdauung an, da es hilft, die Nahrung in seine Bestandteile aufzuspalten.
  • Wenn dein Körper zu wenig Wasser bekommt, zeigt er dir das oft in Symptomen wie Kopfschmerzen, Migräne oder Rückenschmerzen – ausreichendes Trinken mindert die Beschwerden und kann als Prävention helfen.

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Wasser ist übrigens das empfehlenswerteste Getränk: es ist günstig, weckt nicht übermäßig deinen Harndrang (wie z.B. Bier, wodurch du tatsächlich mehr Flüssigkeit verlierst als du zu dir nimmst) und hat keine Kalorien. Außerdem kannst du es überall bekommen – denn in Deutschland ist das meiste Leitungswasser hervorragendes Trinkwasser

Sophia
Die Räubertochter

Sophia taumelt zwischen Konzerten, Flohmärkten und Versuchspersonenstunden hin und her und versucht das Leben im Zaum zu halten – oder vielleicht ist es auch andersherum. Wenn sie nicht in Psychologie-Vorlesungen sitzt, treibt sie meist Unfug mit Texten, Musik oder FreundInnen und will Sachen machen. Die überzeugte Vegetarierin und selbsterklärte Ästhetikerin ist auf der Suche nach dem Besonderen im Leben und versucht uns mit Ideen, Tipps und Inspiration bei Laune zu halten.

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