Aphrodisierender Abend? Wir haben die Zutaten dafür!

Aphrodisierendes Essen, Düfte und Klänge sorgen für einen lustvollen Abend mit Höhepunkt-Garantie

Seit eh und je suchen Menschen nach Mittelchen, um ihren Sexualtrieb zu fördern und die Lust daran zu steigern. Das hat sich auch heute in unserer bemüht zivilisierten Welt nicht geändert. Im Gegenteil! Wir können ungeniert jede Menge Sextoys kaufen, ohne sie in schwarzen Plastiktüten ohne Aufdruck verstecken zu müssen. Wir lernen schon früh, was Oral- und Analsex ist, lange bevor wir wissen, ob wir das überhaupt mögen. Doch es geht nicht immer nur um Trieb und Befriedigung – es geht um Lust und Sinnlichkeit. Und diese kann man mit aphrodisierenden Hilfsmitteln steigern.

Aphrodisierender Abend – so geht´s

Bei einem aphrodisierenden Abend geht es allerdings nicht nur um die einzelnen Zutaten, sondern auch um die Zeit, die man sich für seinen Partner nimmt. Einen bewussten Abend für die Lust zu arrangieren und zu zelebrieren, ist dabei mit Sicherheit genauso wirkungsvoll, wie die aphrodisierenden Lebensmittel und Düfte selbst. Bewusstes „Aufheizen“ kann nämlich ebenfalls die eigentliche Erregung steigern. Mit dieser ganzen Vorfreude und dem bewussten Hinsteuern zum eigentlichen Höhepunkt des Abends, das lässt auf selbigen nicht nur hoffen, sondern garantiert ihn nahezu.

Die einzelnen Zutaten

Was brauchen wir also für unseren Abend der Lust?

Essen

Es gibt viele verschiedene Nahrungsmittel und Gewürze, denen eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen wird. Wissenschaftlich belegt werden konnten sie allerdings kaum. Einige Inhaltsstoffe helfen aber vermehrt, Sexualhormone und Glückshormone auszuschütten. Hier die beliebtesten Nahrungsmittel, die zum Teil auch in unserem unten aufgeführten Drei-Gänge- Liebes-Menü aufgeführt sind:

  • Erdbeeren
  • Granatapfel
  • Feigen
  • Kaviar, Muscheln, Shrimps und Austern
  • Trüffel
  • Spargel
  • Schokolade
  • Chilli
  • Vanille, Safran, Zimt, Anis, Kakao, Ginseng
  • etwas Alkohol (Champagner, Wein)

Besonders den letzte Punkt können bestimmt viele bestätigen. Etwas Alkohol fördert nicht nur ab und zu die Lust, es enthemmt auch ganz schön. Darin liegt auch bei unserem lustvollen Abend der Reiz. Ein Glas Champagner oder Sekt kann helfen, die Lust auf den Partner zu steigern. Aber Achtung: nicht zu viel, sonst kann genau das Gegenteil passieren!

Düfte

Düfte spielen beim sexuellen Verlangen eine sehr große Rolle. Nicht umsonst heißt es „Man kann sich gut riechen.“ Meist geschieht das nur unterbewusst, aber es geschieht. Trüffel zum Beispiel haben einen bestimmten Geruch, der die gleichen Inhaltsstoffe wie Schweiß besitzt. Darauf reagieren eben nicht nur die weiblichen Trüffelschweine, sondern auch wir Menschen. Bereitet daher die Trüffel für euer Essen nicht zu früh zu. Der Partner und ihr selbst dürft diesen Part gerne in euren stimulierenden Abend einbauen, damit ihr sowohl Duft, Geschmack und Wirkung der Lust bringenden Köstlichkeit genießen könnt.

Wie bereits beim Essen erwähnt, gehören Vanille und Kakao zu den anregenden Gewürzen. Und das auch als Duft. Deshalb solltet ihr euch an eurem Abend mit genau diesen Düften umgeben. Ob ihr dabei auf Duftkerzen oder diverse Cremes und Öle zurück greift, ist euch überlassen. Nur soviel: eine gegenseitige Massage mit den passenden Duftölen schadet der Lust-Steigerung sicherlich nicht. Die passenden Duftkerzen und Öle findet ihr zum Beispiel bei Amazon.

Erotische Klänge

Homers Sirenen konnten mit ihren lieblichen Klängen die Seefahrer in den Tod führen. Doch wie sieht das bei uns in der Realität aus? Musikprofessorin Judith Ann Peraino von der Cornwell-Universität in New York fand in einer Studie heraus, dass klassische Musik wohl besonders anziehend und erregend wirkt. So haben Menschen zu klassischer Musik anscheinend sogar den besseren Sex. Aber mal ganz abgesehen davon, bedient Musik (ebenso wie Essen) die gleichen Lustzentren im Gehirn und somit steht es außer Frage, dass die richtige Musik ein guter Turn-On ist. Und deshalb darf die passende Musik an so einem Abend nicht fehlen. Wir haben hier mal eine individuelle Top Ten zum Lieben zusammengestellt (einfach auf Repeat stellen, falls ihr länger braucht 😉 )

  1. Sade – By your side
  2. Cigarettes after Sex – Nothing`s Gonna Hurt you baby
  3. Laurin Hill – Ex Factor
  4. Bedouine Soundclash – Brutal Hearts
  5. Lana Del Rey – Love
  6. Deus – Eternal Woman
  7. Imagine Dragons – The River
  8. Bliss – Kissing
  9. Bic Runga – Sway
  10. Michael Kiwanuka – I´ll get along

Begleitende Helfer

An einem Abend, der der Lust und der Liebe gewidmet sein soll, müsst ihr darauf achten, dass auch andere Dinge stimmen. Die Raumtemperatur sollte angenehm sein und auch ein aufgeräumtes Schlafzimmer mit frisch bezogener Bettwäsche kann nur förderlich sein. Vielleicht habt ihr ja auch besonders hübsche Dessous oder Liebesspielzeug für den Partner besorgt. Für Ideen und Anregungen könnte ihr euch ja mal bei den Profis von Amorelie umsehen.


Aphrodisierendes Menü

Spargel-Garnelen-Salat mit Chili

Für eine gute Wirkung wollen wir so viele aphrodisierende Nahrungsmittel konsumieren wie möglich. Deshalb fängt man am besten mit einem Glas Champagner (Sekt geht auch) mit Granatapfelsaft oder Sirup an. So hat man sofort zwei Lust-Lebensmittel gleichzeitig zu sich genommen. Danach geht es dann an die leichte Vorspeise. Falls ihr nicht gerade eine handvoll frische Austern parat habt, schlagen wir euch einen leckeren Spargel-Garnelen-Salat mit Chili vor. Folgende Zutaten braucht ihr für zwei Personen:

Zutaten

250 Gramm
grüner Spargel
200 Gramm
Garnelen
ein Esslöffel
Zitronensaft
eine Zehe
Knoblauch
zwei Esslöffel
Kokosöl
drei
Frühlingszwiebeln
eine Schote
rote Chili
etwas (nach Geschmack)
frischen Koriander
drei Esslöffel
Sherry
zwei Esslöffel
Austernsoße
ein Esslöffel
Sweet Chilisoße
etwas
Honig
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Als Erstes schält ihr den unteren Teil des Spargels und schneidet ihn in circa fünf Zentimeter große Stücke. Dann hackt ihr den Knoblauch und den Koriander. Schneidet die Frühlingszwiebel in grobe, die Chilischote in feine Ringe. Sherry, Austernsoße, Sweet Chilisoße mit circa 30 Milliliter Wasser und etwas Honig vermischen. Die Garnelen gut waschen und trocknen.
Gebt einen Esslöffel des Kokosöls in eine Pfanne und bratet die Garnelen scharf an (circa eine Minute von allen Seiten). Dann nehmt ihr sie heraus und bratet in dem restlichen Kokosöl euren Spargel einige Minuten an. Dazu gebt ihr dann den Knoblauch, die Chili und die Frühlingszwiebeln. Danach fügt ihr die Soße dazu und lasst alles mit einem Deckel fünf Minuten garen. Anschließend die Garnelen und den Koriander dazugeben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Trüffel-Nudeln

Der Hauptgang ist so unkompliziert wie lecker. Wichtig sind hier gute und frische Zutaten. Mehr braucht es gar nicht. Passend dazu serviert man am besten einen kühlen Weißwein. Die Zutaten reichen ebenfalls für zwei Personen.

Bild: chefkoch.de

Zutaten

200 Gramm
frische Bandnudeln
zwei - drei Esslöffel
Trüffelöl
50 Gramm
weißer Trüffel
etwas
Salz

Zubereitung

Nudeln nach Anleitung zubereiten und anschließend abtropfen lassen. In einer Pfanne das Trüffelöl erhitzen und die heißen Nudeln dazu geben. Nach Geschmack salzen. Spart nicht am Öl! Da die Nudeln keine Soßen haben, brauchen sie unbedingt Öl, um für einen guten Geschmack zu sorgen und das feine Trüffel-Aroma tragen zu können. Falls ihr nicht genügend Öl habt, geht auch ein Stück Butter.

Auf einem Teller schön anrichten und den frischen Trüffel nach Geschmack darüber hobeln.

Einfach aber effektiv!

Schokoladen-Soufflé mit Vanille-Schlagsahne und Erdbeeren

Allein der Titel des Desserts ist schon die pure Sünde und bereitet unsere Lustknospen auf einen Höhepunkt vor. Zumindest der kulinarische Höhepunkt ist damit garantiert. Alles weitere bewirken dann hoffentlich die aphrodisierenden Inhaltsstoffe. Das Rezept könnt ihr super schon einen Tag vorher vorbereiten, da es für 12 bis 24 Stunden eingefroren wird. Folgende Zutaten braucht ihr für euch und euren Partner:

Zutaten

100 Gramm
Zartbitterschokolade
Zwei Stück
Eier (M)
20 Gramm
Butter
einen Teelöffel
Orangen-Abrieb
30 Gramm
Kokosblütenzucker
etwas
Zimt
200 Milliliter
Schlagsahne
sechs Stück
Erdbeeren
eine Schote
Bourbon Vanille
Soufflé-Förmchen

Zubereitung

Lasst zwei kleine Stücke der Schokolade übrig oder nehmt zwei extra Pralinen, Trüffel oder was ihr sonst noch habt beiseite. Den Rest der Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad zerlassen. Die geschmolzene Schokoladen-Butter mit der Orangenschale, einem Eigelb und dem Zucker vermengen. Zwei Eiweiße steif schlagen und nach und nach unter die Schokoladen-Masse heben.

Die Soufflé-Förmchen einfetten und die Masse hineingeben. In die Mitte die feste Schokolade oder die Praline hineindrücken (ergibt später den flüssigen Kern). In dieser Form friert ihr es dann einfach 12 bis 24 Stunden ein und könnt es genau dann, wenn ihr es braucht, für circa 15 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Backofen geben.

In dieser Zeit schlagt ihr die Sahne steif und gebt das Mark einer ausgekratzten Vanille-Schote hinein. Wascht die Erbeeren und halbiert sie.

Zum Anrichten stürzt ihr das Soufflé vorsichtig auf einen Teller und gebt etwas Zimt darauf. Daneben drapiert ihr die Sahne und die Erdbeeren. Et Voilá – Bon Appetit!

Wir hoffen, dass euer Abend mit diesen Tipps sinnlich, lustvoll und unheimlich sexy wird. Und falls ihr noch etwas Schokolade und Erdbeeren übrig habt – probiert diese doch mal auf eurem Partner aus! Ok, vielleicht müsst ihr das Bett dann gleich wieder frisch beziehen, aber was soll´s.

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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