Strom sparen mit Elektrogeräten

So kannst du mit deinem Computer, TV und Smartphone jede Menge Strom sparen

Na? Habt ihr auch gerade eure Strom-Abrechnung vom letzten Jahr bekommen? Musstest ihr leider auch etwas nachzahlen? Ärgerlich ist das ja irgendwie schon. Und auch nicht unbedingt besonders nachhaltig. Dabei kann man im Haushalt viel Strom sparen, wenn man auf einige Dinge achtet. Und auch mit elektronischen Geräten lässt sich etwas sparen. Wenn man weiß, wie es geht. Und dafür habt ihr ja schließlich uns.

Energiefresser

Ob beim Heizen oder Kochen, jeder kann sein Verhalten optimieren, um Strom zu sparen. Wenn man immer einen Deckel auf den Topf macht, Energiesparlampen benutzt oder einen Heizungsregler verwendet, spart man jährlich bares Geld. Aber auch unsere geliebten und nicht mehr wegzudenkenden elektronischen Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräte wie Smartphone, Computer und Fernseher verbrauchen ziemlich viel Energie pro Jahr. Mit kleinen, aber feinen Tipps kann man aber auch hier die Energiekosten deutlich senken.

Work energy-efficient – Save money!

Finger weg von Billig-Leisten unter zwei Euro

Das A und O beim Strom sparen mit Elektrogeräten ist es, sie wirklich immer auszuschalten, wenn man sie nicht mehr braucht. Ist eigentlich logisch. Aber wie oft ertappt man sich selbst, dass man den Computer nicht ausmacht, weil man nur schnell einen Kaffee machen will. Und die Wäsche aufhängen. Und die Spülmaschine ausräumen. Ach, das Telefon klingelt, da muss ich schnell ran. Und schwupsdiwups ist locker eine halbe Stunde rum, in der unser lieber PC völlig sinnlos Energie gefressen hat. Das muss doch nicht sein.

Strom sparen mit dem Computer

Einfache, aber effektive Regeln für den Umgang mit dem Computer:

  • Ist man weniger als fünf Minuten weg, kann man den PC anlassen. Denn hoch- und runterfahren oder Ruhe-Modus braucht in diesem Fall mehr Energie.
  • Ist man zwischen fünf und fünfzehn Minuten woanders, kann man entweder den Bildschirm ausschalten oder den Energie-Sparmodus oder Ruhe-Modus einschalten (wenn man einen besitzt).
  • Wer länger als fünfzehn Minuten nicht am PC ist, sollte ihn am besten ganz herunterfahren. Muss man allerdings viele Seiten wieder aufrufen und öffnen, lohnt sich auch der Ruhe-Modus.
  • Alle Geräte wie Drucker, Bildschirm oder externe Festplatten kommen zusammen mit dem PC in eine Steckdosenleiste mit AN/AUS Knopf, so dass alles komplett ausgeschaltet ist und die Geräte nicht im Stand-by Modus laufen. (Keine Billig-Steckdosenleisten unter zwei Euro kaufen, die sind nicht immer sicher.)
  • TFT-Flachbildschirme sparen am meisten Energie.
  • Für welchen Zweck braucht man einen PC? Je nach dem, was man mit dem Computer machen will, sollte man seine Anschaffung überlegen. Ein Laptop verbraucht wesentlich weniger als ein Desktop-PC, ein Zweikern-Prozessor weniger als ein Vierkern-Prozessor, und so weiter.
  • Bildschirm-Schoner sind wahre Energie-Fresser, und sie schonen weder den Bildschirm noch die Umwelt. Besser ist es, den Bildschirm einfach auszuschalten.

Strom sparen mit dem Fernseher

Bild: entain.de

Auch für den Fernseher gelten gewisse Regeln, um Strom zu sparen:

  • Je größer der Bildschirm, desto mehr Energie wird benötigt. Das ist eigentlich logisch, wird im „Immer größer und krasser“- Einkaufswahn aber manchmal vergessen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Nee, is klar. 80 Zoll Minimum. Auch wenn das Wohnzimmer nur 10m² hat…
  • Die Bildschirm-Helligkeit und der Kontrast sind vom Hersteller aus häufig sehr hell und stark eingestellt, was deutlich mehr Energie verbraucht und meistens unnötig ist. Diese Bild-Einstellungen deshalb überprüfen und runter regeln (gilt auch für den PC-Monitor).
  • Ältere Plasma-Monitore sind Energiefresser.
  • Auch beim Fernseher lohnt es sich, eine Steckdosen-Leiste mit AN/AUS Knopf zu benutzen. Oft befinden sich noch Zusatzgeräte wie DVD-Player oder Blue-Ray-Player, Sound-Bar oder Spiele-Konsole am Fernseher. Um den Strom einzusparen, den diese Geräte im Stand-by Modus verbrauchen würden, lohnt sich die Steckdosen-Leiste.
  • Schnellstart-Funktionen verbrauchen viel Strom.
  • Spielekonsolen sollten nicht als DVD-Player verwendet werden. Ein DVD-Player verbraucht ungefähr zehnmal weniger Energie als eine XBOX 360 oder eine Playstation 3.

Strom sparen mit dem Smartphone

Das Smartphone ist zu unserem treuen Begleiter geworden und sollte möglichst immer einen vollen Akku haben. Um den Akku möglichst effizient zu nutzen und ihn außerdem auch zu schonen, müsst ihr ein paar Dinge beachten.

  • Zieht das Ladekabel nach dem Laden aus der Steckdose.
  • Auch hier gilt: Helligkeit und Kontrast des Displays einstellen, um einen unnötigen Energieverbrauch zu senken.
  • Die Vibration verbraucht sehr viel Akku.
  • Strom-Spar-Apps können helfen, Akku zu sparen. Geeignete Apps findet ihr am Ende des Artikels.
  • Nicht benötigte Anwendung und Apps solltet ihr schließen und darauf achten, dass keine unnötigen Programme im Hintergrund laufen.
  • WLAN und Bluetooth nur dann verwenden, wenn man sie auch benötigt. Zu Hause kann man das WLAN dauerhaft anlassen, wenn man allerdings unterwegs ist, kann man es ausschalten, da es sonst immer versucht sich einzuwählen. Das Gleiche gilt fürs Bluetooth.
  • Es bietet sich an, die automatische Energieverwaltung zu nutzen, um Akku zu sparen und auf Updates hingewiesen zu werden.
  • Die GPS-Ortung sollte ausschaltet werden, wenn man es nicht braucht.
  • Wer manuell synchronisiert oder die Intervalle möglichst lange herauszögert, kann ebenfalls Energie sparen.
  • Hitze und Kälte vermeiden, um den Akku zu schützen.

Sei kein Vampir

Und ganz besonders viel Energie könnt ihr übrigens sparen, wenn ihr alle Geräte ausmacht, zu Hause lasst und die ersten Sonnenstrahlen draußen in der Natur genießt. Denn während wir in diverse Röhren, Displays und LCD-Monitore glotzen, müssen wir auch daran denken, unseren eigenen Akku von Zeit zu Zeit aufzuladen. Und das geht hervorragend durch warme Sonnenstrahlen! Ganz ohne Elektrogeräte.

Kostenlose Energie-Spar-Apps fürs Smartphone

Windows: Akku – Die Akku-App für Windows-Phones analysiert sehr genau, wie lange der Strom für welches System noch verfügbar ist. Auch die voraussichtliche Dauer der Aufladung an der Steckdose wird berechnet.

Blackberry: Battery Guru – Diese App führt quasi Tagebuch und kann Stromfresser identifizieren. Restlaufzeit und Temperatur werden ermittelt und können per Alarm-Ton signalisiert werden.

Android:  Battery Optimizer & Cleaner – Kombi-App, die sowohl das Handy von Datenresten befreit, als auch die Akku-Leistung analysiert. Sie beendet laufende Apps und verlängert somit die Akku-Laufzeit. Battery Booster Lite – Diese App überwacht, kontrolliert und optimiert. Zudem kann sie heimliche Stromfresser genau identifizieren und sie dann effektiv eliminieren. Resultat: eine spürbare Verlängerung der Laufzeit.

iOS: Carat – Diese App sammelt zuerst eine Woche lang Informationen, um dann die richtigen Tipps zum Energie sparen geben zu können. Sie zeigt die Stromfresser auf, die so beseitigt werden können.

iOS und Android Systeme: Battery Doctor (Battery Saver) – Der Akku wird sanfter geladen, die Restlaufzeit des Akkus wird berechnet, sie entfernt Softwareprobleme. Die Akku-Laufzeit wird spürbar verlängert.

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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