Meisenknödel selber machen

Meisenknödel sind ja so 2016! Dieses Jahr futtern sich die kleinen Vögel durch Herzen, Sterne, Blumen und Tannenbäume – natürlich selbst gemacht!

Meisenknödel selber machen
Foto: www.tiergezwitscher.de

Der Winter mag auch dieses Jahr wieder mal keine Ende nehmen, und während wir uns mit Glühwein, Tee und Keksen bei Laune halten, haben unsere heimischen Vögel, je länger der Winter dauert, immer mehr Probleme, Futter zu finden und sich mal wieder so richtig pappsatt zu fressen. Tierschutzverbände raten, bereits ab September regelmäßig Futter für unsere gefiederten Freunde auszulegen. Diesen Zweck erfüllt natürlich auch der Standardmeisenknödel aus dem Supermarkt deines Vertrauens, klar. Aber ein weiterer unliebsamer Aspekt des Winters ist es ja, dass man meist mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, als einem lieb ist. Und vor allem Eltern werden verstehen, was ich meine, wenn ich sage, dass es mit vorschreitendem Winter immer schwieriger wird, den Nachwuchs, pädagogisch wertvoll, mit neuen Ideen bei Laune zu halten und zu bespaßen.

Deswegen hab ich heute ein kleines DIY für dich, dass dir zeigt, wie du Meisenknödel selber machen kannst. Ganz einfach, an einem kalten, verregneten Nachmittag, zu Hause mit den Kindern. Die Meisenknödel sind so leicht herzustellen, dass schon die Kleinsten mitmachen können. Und wenn sie fertig sind, geht’s dick verpackt raus in den Garten, oder ab in den nächsten Park, um die kleinen Piepmätze mit den selbstgemachten Leckerbissen zu überraschen. Die Meisenknödel sind übrigens auch ein prima Gastgeschenk und ein tolles Mitbringsel für Oma und Opa!

Meisenknödel selber machen – so geht’s:

Du brauchst:

  • Samen und Körner, zum Beispiel Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Nüsse, … Super eignen sich auch Reste angebrochener Packungen aus der Weihnachtsbäckerei oder das verschmähte Biomüsli, oder alternativ eine fertige Vogelfuttermischung für Wildvögel
  • Kokosfett
  • Garn, Schnur oder Geschenkband
  • Einige Ausstechförmchen, so groß wie möglich
Meisenknödel selber machen
Foto: www.tiergezwitscher.de

Einen großen Topf auf den Herd stellen und das Kokosfett langsam darin schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Körner, Samen und Nüsschen unterrühren. Mit den genauen Mengenangaben ist das so eine Sache, hängt die Konsistenz der Masse doch stark davon ab, welche einzelnen Komponenten verwendet werden, und ob diese aufquellen oder nicht. Wir haben für unseren ersten Versuch 250 g Kokosfett genommen, und so lange Körner hinzu gegeben, bis das Fett gebunden war.

Meisenknödel selber machen
Foto: www.tiergezwitscher.de

Nun wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und darauf die Ausstechförmchen verteilt. Weil jetzt das Gematsche beginnt, bietet es sich an, die Schnur bereits im Vorfeld vorzubereiten – schneide sie in Abschnitte von 25 cm Länge und verknote die Enden. Jetzt gibst du in jedes Förmchen eine kleine Portion der Körnermasse, platzierst deine Schnur, mit dem geknoteten Ende nach unten, im Ausstechförmchen, und füllst es nun bis zum Rand mit der Meisenknödelrohmasse auf. Das Ende der Schnur soll dabei oben aus dem Förmchen raus gucken, denn hieran wird der Meisenknödel später aufgehängt. Nun noch schön fest drücken, damit dein Meisenknödel auch in erkaltetem Zustand seine Form behält und nicht auseinander fällt. Jetzt kommen die Meisenknödel zum Abkühlen in den Kühlschrank. Nach ungefähr zwei Stunden kannst du vorsichtig prüfen, ob sie bereits komplett durchgehärtet sind. Vorsichtig aus der Form lösen, das Band ein wenig zurecht zupfen, damit die kleinen Meisterwerke am Ende auch gerade am Strauch hängen, Mütze, Schal und Handschuhe nicht vergessen, und nichts wie ab nach draußen und Vögel füttern!

Meisenknödel selber machen
Foto: www.tiergezwitscher.de
Christina
Jungs- und Hundemama

Von Böblingen nach Berlin – und ab sofort unsere Fachfrau für Beauty, Gesundheit, Körper und Seele. Pfefferminzverrückt. Yogatante. Mit chronischem Putzfimmel. Wohnt entgegen aller Klischees nicht im Prenzlauer Berg. Steckt das Geld für die überteuerte Miete lieber in einen Babysitter und macht regelmäßig die Berliner Clubs unsicher. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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