Pimp my bed – Mit Büchern ein Kopfteil selber bauen

Setze mit deinem Bett ein Statement

Der zentrale Blickfang in deinem Schlafzimmer – falls du denn schon zu den großen Kindern gehörst, die ein eigens designiertes Zimmer zum Schlafen haben – ist natürlich das Bett. Und was das Bett wiederum hervorhebt und charakteristisch macht, ist sein Kopfteil. Für ein schickes und hochwertiges Kopfteil mit dem gewissen Etwas muss man oftmals auch entsprechend tief in die Taschen greifen. Aber nicht unbedingt: Wir zeigen dir, wie du dein Kopfteil selber bauen kannst und damit in deinem Schlafzimmer ein Statement setzt – und das mit Büchern!

Kopfteil-selber-bauen
Foto: designeverydayblog.com

Kopfteil selber bauen – Das brauchst du dafür:

Für dein schickes neues Kopfteil brauchst du Folgendes:

Bücher

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Foto: designeverydayblog.com

Um mit Büchern dein Kopfteil selber bauen zu können, brauchst du natürlich Bücher. Um günstige Bücher zu finden, bieten sich zum Beispiel Secondhand-Läden und Flohmärkte an, wo man ein Buch teilweise für unter einen Euro bekommt. Oder vielleicht hast du auch selber noch alte, ausgelesene Bücher zuhause, die sich für dein Projekt eignen.
Bei deinen Büchern solltest du darauf achten, dass es sich um Hardcovers handelt, die alle in etwa gleich groß sind. So wird es leichter, sie später anzuordnen. Rein optisch können aber auch unterschiedliche Größen reizvoll sein. Die Anzahl der Bücher hängt ganz davon ab, wie groß du dein Kopfteil selber bauen willst und wie groß deine Bücher sind. Für das Kopfteil in unserem Beispiel wurden 27 Bücher verwendet.

Rückwand

Zusätzlich brauchst du eine Rückwand für dein Kopfteil. Auch deren Größe hängt davon ab, wie groß du dein Kopfteil machen möchtest.
Die Rückwand sollte auf beiden Seiten etwas schmaler als dein fertiges Kopfteil sein, damit die Bücher etwas überstehen können und es so aussieht, als wären die Bücher einfach so an der Wand angebracht und nicht an einer Rückwand. Dabei solltest du dir auch überlegen, wie viel von deiner Rückwand hinter der Matratze verschwinden soll.

Und so wird’s gemacht

Zunächst legst du deine Rückwand auf den Boden und überlegst dir, wie du deine Bücher anordnen willst und wie weit über deiner Matratze die Bücher beginnen sollen. Probier ruhig unterschiedliche Anordnungen aus, bis du deine eigene gefunden hast. Lass dabei die Bücher an beiden Seiten etwas über den Rand stehen. Du kannst unterschiedlich große Bücher miteinander kombinieren, oder die Größe reihenweise variieren oder einfach gleich große Bücher verwenden. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

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Foto: designeverydayblog.com

Hast du deine endgültige Anordnung gefunden, nummeriere deine Bücher und nummeriere den jeweiligen Platz auf der Rückwand entsprechend. So weißt du auch später auf jeden Fall weißt, wo du welches Buch haben wolltest.
Und dann nagelst du die Bücher an die Rückwand, aber Achtung: Dabei nichts verrutschen, sonst bringst du deine eigene Anordnung durcheinander.
Die Nägel schlägst du direkt in das Buch, durch die Seiten und den Buchrücken bis in die Rückwand. Nagle aber nicht alle Seiten fest, sondern lass pro Buch 2-4 Seiten flattern. Diese kannst du dann später locker mit einem Klebestift festkleben, so sieht man die Nägel nicht. Wenn du sie flattern lässt, wirken die Bücher lebendiger und luftiger. Wenn du magst, kannst du jedes Buch unterschiedlich gestalten, je nach deinem persönlichen Geschmack!

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Foto: designeverydayblog.com

Die unterste Reihe an Büchern, die sich nur knapp über deiner Matratze befindet, sollte allerdings so flach wie möglich angebracht sein, sodass die Seiten so wenig wie möglich mit deinem Kopfkissen in Kontakt kommen und womöglich reißen.

Wenn alle Bücher schön festgenagelt sind, kannst du dein Kopfteil aufstellen und gegebenenfalls gut an der Wand befestigen – dafür sollte man aber am besten mindestens zu zweit sein!

Viel Spaß beim Kopfteil selber bauen!

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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