Klopapier Alternative – Für ein Leben ohne Toilettenpapier

Ist unser treuer Begleiter durch dick und dünn verzichtbar?

Wofür braucht man denn schon eine Klopapier Alternative? Toilettenpapier ist schließlich eines der Dinge, die in vielen Haushalten in unseren Landen auf gar keinen Fall, niemals, überhaupt gar nie ausgehen dürfen. Wird das Papier knapper, steigt die Panik drastisch, vor allem in WGs: Wie lange hält man den Anblick der immer kleiner werdenden, letzten Rolle aus, bevor man die Nerven verliert und selber endlich eine neue Packung kauft, obwohl eigentlich der Mitbewohner an der Reihe wäre? Ist kein Klopapier zur Hand wird sich sofort beholfen mit diversen anderen Papiertüchern. Aber was wäre, wenn man sich von diesem Zwang einfach befreien und – ganz verrückte Idee – einfach mal kein Toilettenpapier verwenden würde? Wir zeigen euch eine Klopapier Alternative.

Toilettenpapier

Andere Länder, andere Sitten

Die Nutzung von Toilettenpapier ist in weiten Teilen der Welt keineswegs selbstverständlich.
Für uns mag der Griff zur Rolle fest zum Besuch auf dem stillen Örtchen dazugehören, in anderen Ländern aber eben nicht. Stattdessen wäscht man sich als Klopapier Alternative oftmals einfach mit fließendem Wasser den Allerwertesten. Dafür hat man vielleicht ein Bidet zur Verfügung, eine hochfunktionelle Düse, die zur Toilette gehört, oder auch eine Wasserflasche oder Gießkanne neben der Toilette.
Macht auch Sinn: Mit trockenem Klopapier ein hygienisch reines Ergebnis zu bekommen, ist nämlich gar nicht so leicht. Dabei kann feuchtes Papier natürlich helfen, verursacht aufgrund der enthaltenen Parfümstoffe und Konservierungsstoffe oftmals sehr unangenehme und ernsthafte allergische Reaktionen.

Warum sich also nicht einmal von anderen Ländern inspirieren lassen und eine Alternative zum Toilettenpapier ausprobieren?

Toilettenpapier

Toilettenpapier, ade – Hallo, Klopapier Alternative!

Anstatt trockenen und feuchten Toilettenpapiers gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.
Man kann sich, wie oben beschrieben, zum Beispiel direkt mit Wasser aus einer Flasche oder Sprühflasche waschen und anschließend einfach abtrocknen. Quasi wie eine kurze Dusche. Aber halt untenrum.
Andere legen sich auch einen Vorrat an Waschlappen zu, die sowohl in feuchtem, als auch trockenem Zustand verwendet werden können. Die Waschlappen werden nach dem Gebrauch ausgewaschen, in einem Behälter gesammelt und alle paar Tage separat in der Waschmaschine gewaschen.

Der ganz große Vorteil, auf Toilettenpapier zu verzichten, liegt darin, dass die Alternativen wesentlich schonender sind – für die Haut am Popo genauso wie für unsere Umwelt.
Alleine für Toilettenpapier, mit dem wir uns lediglich säubern, werden nämlich jährlich unzählige Bäume abgeholzt, zerschreddert und von einer Produktionsstätte zur nächsten transportiert, bis sie dann in ihrer endgültigen 1000-lagigen Form verkauft werden. Und das ist wortwörtlich für den Arsch. Darüber hinaus wird Toilettenpapier oftmals mit Chlor gebleicht, was dann wiederum unser Abwasser belastet.

Nachhaltiger und umweltschonender wäre es also definitiv, auf Toilettenpapier zu verzichten und Alternativen auszuprobieren. Das gilt übrigens auch für andere vermeidbare Wegwerfprodukte, zum Beispiel Wattestäbchen, Wattepads, Tampons, Binden, Taschentücher usw.

Was meint ihr? Habt ihr schon mal versucht, ohne Toilettenpapier auszukommen oder könnt ihr es euch gar nicht vorstellen?

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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