DIY Halloween Party: was brauchst du dafür?

Halloween Party selber machen? Mit diesen fünf Tipps ein Kinderspiel!

Halloween-Party

Bald ist sie da, die Nacht der Hexen und Geister. Kleine und große verkleidete Menschen laufen durch die Nachbarschaft, wollen Süßigkeiten und spielen Streiche. Die Straßen sind von geschnitzten Kürbissen und deren warmen, flackernden Kerzenlichtern erleuchtet. Grusel und Horror ist es, was wir nun wollen. Und Spaß. Viel Spaß. Was gibt es Besseres, als dann eine schöne Halloween-Party zu organisieren? Da hat man schon bei den Vorbereitungen viel Freude und kommt ganz leicht in die richtige Stimmung. Falls ihr Neulinge im Bereich Halloween-Partys seid, geben wir euch Tipps und Anregungen, wie ihr eure Party selber machen könnt. Die fünf wichtigsten Dinge, die ihr für eine selber gemachte Halloween-Party braucht, zeigen wir euch in der folgenden DIY Liste.

1. Dekoration

Halloween-Haus
piximus.net

Egal, wo ihr eure Party feiern wollt: ohne Deko geht gar nichts! Ihr braucht unbedingt viele Kürbisse, am besten gruselig geschnitzt. Schwarze und weiße Spinnweben mit kleinen Plastik-Insekten könnt ihr gar nicht genug haben!  Wer investieren will, sollte sich einfach mal in diversen Halloween-Shops umsehen (zum Beispiel die Horrorklinik oder den Rache-Shop). Für Badezimmer und Küche könnt ihr euch tolle „Blut-Flecken“ holen, die man auf Fließen und glatte Oberflächen kleben kann. Totenköpfe und jede Menge Kerzen dürfen auch nicht fehlen. Ihr könnt weiße Kerzen verschönern, indem ihr das Wachs einer roten Kerze darüber tropfen lasst. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Egal, wie ihr eure Räume dekoriert, die vorherrschenden Farben sollten Orange, Rot und Schwarz sein! Und wer einen Garten hat, sollte unbedingt Grabsteine aufstellen! Die gibt es zum Beispiel aus Styropor. Außerdem solltet ihr auch vor dem Haus oder der Wohnung dekorieren.

2. Kostüme

Halloween-Kostüm
edreams.net

Oberste Regel: wer nicht verkleidet zu eurer Party kommt, darf wieder gehen! An Halloween MUSS sich verkleidet werden. Anders als beim Fasching, werden auch keine „hübschen“ Kostüme geduldet. Wenn also jemand als Audrey Hepburn verkleidet kommt, muss diejenige wenigstens ein blutiges Gesicht, ein heraushängendes Auge oder eine verbrannte Wange vorweisen können. Gerne kann man auch einen Kostümwettbewerb veranstalten: Das regt sicher die Kreativität eurer Gäste an. Übrigens: Wer die finanziellen Mittel hat, kann sich auch professionelle Maskenbildner einladen, die das Schminken eurer Gäste übernehmen! Tolle Kostüme bekommt ihr zum Beispiel bei Maskworld. Wer ganz viel Blut braucht und nicht das teure gekaufte verwenden will, kann es auch einfach selbst machen. Weiter unten findet ihr ein tolles und einfaches Rezept!

3. Essen

Mumien

Auch die Verkostung könnt ihr natürlich selber machen. Mittlerweile ist das Internet voll von tollen und kreativen Food-Ideen zu Halloween. Abgehackte Finger, Hundehaufen, Fliegenpilz-Eier, Schleimpudding mit Würmern, schimmeliges Brot und so weiter und so weiter. Wir haben eine Top-Ten-Liste der beliebtesten Halloween-Food-Trends für euch zusammengestellt – stay tuned.

4. „Musik“

Der-Tod-spielt-Flöte
allwallpaper.in

Jede Party braucht natürlich auch Musik. Anders an Halloween. Besser als Musik ist es, einfach Horrorfilme im Hintergrund laufen zu lassen. Wer Lust hat, kann dann auch mal zuschauen, aber das Flair ist einfach schön, wenn ständig irgendwo jemand schreit oder das Geräusch von Kettensägen ertönt. Habt ihr mehrere Fernsehgeräte in unterschiedlichen Zimmern, könnt ihr auch überall einen anderen Film laufen lassen. Motto-Zimmer wären denkbar. Wer keinen Fernsehen laufen lassen möchte, kann sich auch CD´s mit Gruseleffekten und Musik besorgen. Und bis Halloween bekommt ihr auf jeden Fall noch eine ganz persönliche Liste meiner liebsten Horrorstreifen.

5. Spiele

Halloween-Spiele
youtube.de

Bei einer Grusel-Party solltet ihr auch ein paar Spiele parat haben. Zum Beispiel könnt ihr ein Quiz vorbereiten und eure Gäste hinsichtlich ihres Horror-Wissens befragen. Außerdem gibt es auch so genannte Elektroschocker Spiele, die es in sich haben. Schmerzen und Qualen gehören schließlich zu Halloween dazu. 😉 Natürlich könnt ihr in der Nacht der Geister eben diese auch beschwören. Mit einem Quija Brett könnt ihr die verlorenen Seelen aufstöbern und befragen (oder es zumindest versuchen). Aber Vorsicht! Wir wollen nicht Schuld sein, wenn wirklich etwas passiert und ihr den Quälgeist nicht mehr los werdet! Gläser-Rücken bitte immer auf eigene Gefahr! Falls ihr Neulinge seid, guckt euch sonst lieber erst einmal einen Film dazu an (Zum Beispiel: Quija- Spiel nicht mit dem Teufel).


Selbstgemachtes Blut

Wer viel Kunstblut braucht und eine günstigere Alternative zum gekauften Blut sucht, für den ist dieses Rezept genau richtig. Die Basis ist Rote-Bete-Saft, welcher nicht besonders teuer ist. Und keine Panik: eventuelle Flecken auf der Kleidung gehen leichter raus, als man denkt!

Zutaten

1 Liter
Rote Bete Saft
2-3 Eßlöffel
Kakao
Stärke

Zubereitung

Farbton und Konsistenz könnt ihr selbst bestimmen

Rote-Bete-Saft-und-Kakao-gibt-Kunstblut

Zuerst lasst ihr den Rote-Bete-Saft in einem Kochtopf warm werden. Dann gebt ihr in die warme (nicht kochende!) Flüssigkeit das Kakaopulver, bis ihr den Farbton erreicht habt, den ihr wollt. Die Stärke dient dazu, dass Blut dicker zu machen. Je nachdem ob ihr dünnes oder dickes Blut wollt braucht ihr mehr. Die Stärke rührt ihr mit etwas Wasser in einer separaten Schüssel an. Wenn keine Klümpchen mehr vorhanden sind, gebt ihr es in den Topf. Dann müsst ihr die Flüssigkeit aufkochen, denn erst dann beginnt die Stärke alles einzudicken. Wenn es noch zu dünn ist, wiederholt ihr den Vorgang einfach. Ist das Kunstblut so wie ihr es wollt, könnt ihr es abkühlen lassen und dann so wie auch gekauftes Blut verwenden. Da euer selbst hergestelltes Blut ein natürliches Produkt ist, könnt ihr es auch in den Mund nehmen und sogar schlucken (wenn man das denn will). An den Geruch muss man sich eventuell aber noch gewöhnen. 😉

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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