Do it yourself – Shampoo selber machen

Shampoo selber machen mit nur drei Zutaten

Leider sind unsere Körperpflegeartikel voll von chemischen Substanzen, die anscheinend gut für Haut und Haare sein sollen. Aber was wollen wir mit Erdöl und Konservierungsstoffen auf dem Kopf? Was unsere Haare wirklich brauchen verraten wir euch. Und versprochen, die Liste ist nicht so lang wie die auf eurer Shampoo-Flasche!

Haare-waschen-mit-Shampoo

Seife, Shampoo und Cremes zu benutzen, ist eigentlich wie essen. Etwas Alltägliches, das wir schon immer so gemacht haben, und auch weiterhin so tun werden. Doch zum Glück wandelt sich das Bewusstsein in einigen Köpfen, und das schon seit Jahren. Nicht nur, dass wir achtsamer mit unserer Ernährung umgehen, wir hinterfragen auch immer mehr die Produkte, die wir konsumieren. Die großen Konzerne machen uns ja ständig weis, wie gut und nützlich ihre Produkte seien. Aber sind wir mal ehrlich, die wollen auch nur eins: Geld verdienen!

Shampoo-Auswahl-im-Supermarkt

Back to the Roots

Früher haben sich die Menschen doch auch die Haare gewaschen? Sie hatten vielleicht kein Shampoo, das mehr Volumen gab oder dafür sorgte, dass die Haarfarbe länger hält oder samtweich pflegt. Oder etwa doch?

Shampoo selber machen

Grundrezept:

15 g Bio-Kernseife

1 Beutel Kräutertee

375 ml Wasser

Herstellung:

Zuerst kocht man 125 ml des Wassers auf und übergießt damit den Teebeutel. Diesen dann ruhig für 30 Minuten ziehen lassen. Das restliche Wasser ebenfalls aufkochen. Die Kernseife reiben und in dem kochenden Wasser auflösen. Der Tee wird dann dazu gegossen. Wenn das Shampoo etwas abgekühlt ist, kann man es in eine Flasche gießen. Je mehr es abkühlt, desto fester wird die Konsistenz.

Kernseife-geraspelt
Bildquelle: cadika-beautyblog.de

Übrigens, man kann auch ganz individuelle Shampoos herstellen: Für blondes Haar verwendet man einfach Kamillentee statt Kräutertee. Dunkles Haar mag Rosmarintee oder -gewürz (fördert gleichzeitig das Haarwachstum). Bei trockenem Haar darf man gerne etwas Kokosmilch hinzugeben. Wer gerne möchte, dass das Shampoo gut riecht, kann zusätzlich ein paar Tropfen ätherische Öle hinzugeben. Zum Beispiel Lavendelöl.

Anwendung:

Das Shampoo sollte genauso wie immer aufgetragen und danach gut ausgespült werden. Das Shampoo nicht länger als normalerweise auf dem Haar lassen. Als Spülung kann man 1 Liter Wasser mit 1 EL Essig vermischen und auftragen. Das macht die Haare kämmbarer.

Haarkuren:

Um die Haare zusätzlich zu pflegen, kann man aus vielen natürlichen Produkten Haarkuren herstellen, so zum Beispiel aus Eiern, Honig, Olivenöl, Avocados oder Buttermilch. Wichtig dabei: die Haare hinterher immer sehr gut ausspülen! Außerdem sollte man bei Ei aufpassen, dass das Wasser nicht zu heiß ist, sonst gibt es Rührei auf dem Kopf 😉

Kämmen:

Unterschätzen darf man auch das Bürsten der Haare nicht. Die alte Weisheit, dass man täglich 100 Bürstenstriche machen soll, ist gar nicht so an den Haaren herbei gezogen. Durch das Bürsten verteilen wir den Talg am Haaransatz über das ganze Haar, so dass sie nicht nur glänzend, sondern auch gleichmäßig gefettet werden. Denn wer will einen fettigen Ansatz, aber trockene Spitzen? Auch hierfür hat die Industrie allerlei teure Produkte auf den Markt gebracht. Dabei ist es so einfach: Kämmt die Haare einfach öfter und intensiver. Der Körper reguliert sich nämlich selbst.

Vorteile von selber gemachten Shampoos

  • Wir belasten unsere Haare und unseren Körper nicht mit unnötigen Zusatzstoffen
  • Es ist günstiger und ökonomischer
  • Das selbstgemachte Shampoo wirkt nicht so stark entfettend und trocknet die Kopfhaut somit nicht aus, wodurch wir auch keine Schuppen mehr bekommen können
  • Wir haben alles selbst in der Hand und wissen genau, was wir uns auf den Kopf „schmieren“

Nachteile von selber gemachten Shampoos

  • Wir müssen mehr Zeit aufbringen, um das Shampoo herzustellen
Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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