Sukkulenten

Sukkulenten sind absolute Survival-Profis: Beheimatet in den trockensten Regionen der Erde, haben die wunderschönen Überlebenskünstler nun Einzug in unsere Wohnzimmer gehalten. Hier kommen die wichtigsten Infos und Fakten zu unseren neuen Lieblingspflanzen!

 

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Die bekanntesten Vertreter ihrer Art sind zweifelsohne die Kakteen; prozentual gesehen machen diese allerdings einen verschwindend kleinen Teil der großen Sukkulentenfamilie aus, und auch im Alltag wird oft zwischen Kakteen und „anderen“ Sukkulenten unterschieden.

Die dicken, fleischigen Blätter der Sukkulente sind ideale Wasserspeicher und machen sie zu perfekten Mitbewohnern für Menschen, die wenig Zeit für Hobbies haben, viel unterwegs sind oder gerade erst beginnen, ihren grünen Daumen zu entdecken. Auch für Kinder sind diese kleinen Kunstwerke der Natur perfekte Einstiegspflanzen.

Die pflegeleichten Sukkulenten bezaubern durch ihr bizarres und surreales Aussehen – von Grün über Grau und Blau bis zu zartem Rot, kugelrund oder spitz, glänzend oder matt, mit Stacheln, Haaren, knubbeligen Fühlern oder geometrischen Blattkunstwerken – die zahlreichen Pflanzengattungen der Sukkulente mit ihren vielen Variationen machen sie zu einem echten Interieurliebling!

Der perfekte Standort für Sukkulenten ist hell und sonnig, also am besten an Südfenstern. Im Sommer sonnen sie sich auch gerne im Freien, ob auf dem Balkon oder im eigenen Garten, das ist den bescheidenen Pflänzchen gleich. Lediglich weiße und zartgrüne Arten sollten vor zu großer Sonneneinstrahlung geschützt werden und ein etwas schattigeres Plätzchen bekommen.

 

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Da die genügsamen Pflanzen nicht nur wenig Wasser, sondern auch kaum Erde brauchen, laden sie geradezu zum Experimentieren ein: Ob in Einmachgläsern oder Ziegelsteinen, Betonschalen oder im Pflanzenterrarium – so lange die Mischung stimmt, fühlen sich die kleinen grünen Schätzchen pudelwohl. Im Fachhandel gibt es bereits fertige Sukkulentenerde, aber auch ein Substrat aus zwei Teilen lockerer Erde und einem Teil Sand ist perfekt.

Vom Frühsommer bis zum Herbst möchten die Sukkulenten wenig, aber regelmäßig gegossen werden, Staunässe gilt es dabei unbedingt zu vermeiden. Ungefähr alle zwei Wochen freuen sie sich über eine Portion flüssigen Kakteendünger, und im Winter legen Sukkulenten eine Ruhephase ein, und sie wollen nur selten gegossen werden. Grundsätzlich gilt: Lieber zu wenig gießen als zu viel.

Und zu guter Letzt punktet die Wunderpflanze noch mit ihrer easypeasy Vermehrung: Einfach einzelne Blätter vorsichtig abtrennen, einige Tage liegen lassen, damit die Schnittstellen ein wenig antrocknen, und dann direkt in die Erde geben. Das war’s. Mit ein wenig Geduld und der richtigen Pflege steht somit einer grünen Großfamilie nichts mehr im Wege!

Christina
Jungs- und Hundemama

Von Böblingen nach Berlin – und ab sofort unsere Fachfrau für Beauty, Gesundheit, Körper und Seele. Pfefferminzverrückt. Yogatante. Mit chronischem Putzfimmel. Wohnt entgegen aller Klischees nicht im Prenzlauer Berg. Steckt das Geld für die überteuerte Miete lieber in einen Babysitter und macht regelmäßig die Berliner Clubs unsicher. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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