Warum Instrumente spielen lernen gut für dich ist

Tu dir selber einen Gefallen und kram die Blockflöte mal wieder raus!

Instrumente spielen lernen ist oftmals mit einem wahren Kindheitstrauma verbunden: Die Freunde toben schon im Garten und man selber steht schon gefühlt seit Stunden mit seiner Blockflöte in der Hand da und probt immer und immer wieder Bruder Jakob. Immer. Wieder. So oft, bis sich dieses Lied in den hintersten Ecken des Unterbewusstseins eingenistet hat und zur Titelmelodie eines jeden Albtraums wird. Danke liebe Eltern, noch so eine Geschichte für unseren Therapeuten. Und die Erklärung? Ein Musikinstrument spielen ist gut für dich. Achso, na dann ist das Aufschrecken aus dem Schlaf, schweißnass, mit Angst geweiteten Augen und der verhasst-gefürchteten Melodie im Kopf ja gerechtfertigt. Nur dass die Eltern damit tatsächlich einmal Recht hatten. Wir verraten euch, warum. 

Warum Instrumente spielen lernen gut für dich ist

Jetzt führen wir den Standardspruch der Eltern zum Thema Musikinstrumente „Instrumente spielen lernen ist gut für dich“ einmal konkret für euch aus.

#1 Instrumente spielen lernen befreit von Stress

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Forscher haben schon vor einiger Zeit herausgefunden, dass das Spielen von Instrumenten den Puls und damit den Blutdruck senkt. Das wiederum senkt den Spiegel des Stresshormons Kortisol und bewirkt, dass wir uns entspannter fühlen. Wenn man es sich angewöhnt, jeden Tag ein wenig auf seinem Instrument zu üben, kann man die Stresshormone nachhaltiger fernhalten.

#2 Musikinstrumente spielen macht schlauer

Das Spielen von Musikinstrumenten entspannt uns nicht nur, sondern hat noch mehr äußerst positive Effekte auf unser Gehirn: Informationen können schneller verarbeitet und gespeichert werden, Verhalten kann schneller gesteuert und reguliert werden, Entscheidungen werden schneller getroffen, Probleme schneller gelöst und auf neue Situationen kann schneller und spontaner reagiert werden.
Das sind alles Eigenschaften, die beispielsweise auch im Studium und im Beruf eine große Rolle spielen. Das gilt übrigens nicht nur für das Musikmachen, sondern auch für viele andere kreative Sparten wie Kunst, Tanz, Aerobic und viele mehr. Sie alle werden mit höherer akademischer Leistung in Zusammenhang gebracht.

#3 Instrumente spielen lernen verbessert dein Sozialleben

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Musik verbindet Menschen. Wenn du in die Musikschule gehst, wird dadurch automatisch dein Kreis an Bekannten und möglicherweise auch Freunden größer, weil du mehr neue Leute kennenlernst. Vor allem bei Kindern werden dadurch soziale Kompetenzen stark gefördert, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Führungskompetenz, und Offenheit, die auch im späteren Leben enorm wichtig sind.

#4 Mit Musik zu mehr Selbstvertrauen

Instrumente spielen lernen kann dir auch dabei helfen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Sobald du merkst, dass du Fortschritte machst, wirst du sicherer und vertraust mehr auf deine Fähigkeiten. Dazu kommt noch das Erfolgserlebnis, ein Stück, das du vielleicht gefühlt ewig auf deinem Keyboard geprobt hast, endlich völlig fehlerfrei in einem Zug durchzuspielen. Das sind genau die herausragenden Momente, die dich in deinem Tun bestärken und dich dazu motivieren, weiterzumachen. Und das nicht nur in puncto Musik, dieses Gefühl gibt dir auch Kraft für andere Bereiche in deinem Leben.

#5 Lerne Geduld durch Musikinstrumente

Durch das Erlernen eines Musikinstruments kann man auch zu mehr Geduld gelangen. Und das wird gerade jetzt immer wichtiger: Wir müssen uns nicht gedulden, weil wir heutzutage so ziemlich alle unsere Bedürfnisse und Wünsche sofort befriedigen können. Dadurch verlernen wir Geduld, wenn wir sie überhaupt noch lernen.
Ein Instrument spielen zu lernen heißt aber, Erfolge nicht über Nacht zu erzielen oder wenn man gerade will. Man muss regelmäßig und vor allem für längere Zeit langfristig mit Disziplin üben, damit man Fortschritte machen kann. Die dabei entwickelte Geduld zahlt sich aber aus: Irgendwann kann man sein Lieblingslied auf der E-Gitarre schmettern und hat fürs Leben gelernt.

#6 Instrumente spielen lernen für ein besseres Gedächtnis

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Musik und Gedächtnis gehen Hand in Hand. Wenn du ein Instrument spielst, benutzt du deine beiden Gehirnhälften, was wiederum dein Gedächtnis ankurbelt. Deshalb fällt es vielen Menschen, die Musik machen, oftmals leichter, auswendig zu lernen, sei es Noten oder Texte, vor allem im Zusammenhang mit Musik.

#7 Es macht einfach Spaß!

Und letztendlich: Ein Instrument lernen macht einfach richtig viel Spaß! Du nimmst dein Instrument in die Hand und übst und vergisst dabei alles andere um dich herum. Vielleicht spielst du dein Lieblingslied auf deiner Gitarre, deinem Klavier oder ähnlichem und singst dazu, oder du jammst mit Freunden. Musik tut der Feinmotorik, der Seele und dem Körper einfach nur wahnsinnig gut. Los geht’s!

Instrumente spielen lernen – Dein Ansprechpartner

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Foto: Thomann.de / Hans Thomann in der Gitarrenabteilung

Wenn du Fragen zu einem Instrument selber hast, dir vielleicht ein Instrument kaufen möchtest oder wissen willst, was es an technischem Zubehör gibt, dann bist du im Musikhaus Thomann richtig. Das Unternehmen wurde 1954 gegründet und ist seitdem kompetenter Ansprechpartner, was Instrumente, Software, Aufnahmetechnologie, Soundeffekte und so weiter angeht. Die Auswahl, die man hier hat, ist absolut hervorragend und die Mitarbeiter können mit ihrem Fachwissen gekonnt weiterhelfen. Hier kannst du auch dein Wunschinstrument ausprobieren, dir die verschiedensten Lautsprecher im Vergleich anhören, und vieles mehr. Achtung: Kurze Stippvisiten à la „Ich will nur mal schauen“ enden im Musikhaus Thomann nicht selten in Ganztagesausflügen.

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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