12 Tipps: So bleibst du cool bei heißen Temperaturen

Abkühlen no matter what - wie du Hitzewellen und Temperaturen über fünfunddreißig Grad überstehst.

Die Temperaturen steigen, die Klamotten werden knapper, denn in Deutschland wird es immer heißer. Über die ersten fünf bis zehn Grad freut man sich noch, ab 30 Grad wird es dann aber langsam etwas zu warm. Schweißperlen auf der Stirn und Hitze-Lethargie steigen proportional mit jedem halben Grad auf dem Thermometer. Leider ist das nicht nur im Job oft unangenehm, sondern kann auch die Freizeit zur Hölle machen. Wenn du nämlich einfach nur zu Hause liegst oder sitzt und schon Schweißausbrüche vom bloßen Atmen bekommst, muss eine Abkühlung her. Wie du im Sommer auch ohne Klimaanlage und Ventilator cool bleibst, erfährst du hier!

Tipps zum Abkühlen – ein Sommer ohne Ventilator

Um deinen Körper vor einem Hitzeschlag zu bewahren hilft es, dich abzukühlen und besonders viel zu trinken. Hier sind einige Tipps, wie du dich erfrischen kannst.

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Erfrischung für deinen Körper

#1 Gefrorene Wasserflasche
Um unterwegs immer kaltes Wasser dabei zu haben, hilft dieser einfache Trick: Fülle deine Flasche zur Hälfte mit Wasser und lege sie in dein Gefrierfach. Wenn du das nächste Mal aus dem Haus gehst oder daheim ein kühles Getränk genießen willst, greifst du dir einfach die Flasche und füllst sie mit frischem Wasser auf. Weil eine Seite dann mit Eis gefüllt ist, was nach und nach schmilzt, hast du immer ein kaltes Getränk dabei – über Stunden!

#2 Pulsadern und Nacken 
Wenn du dir unterwegs oder zu Hause einen Frische-Kick geben willst, lasse kaltes Wasser über deine Pulsadern laufen und benetze deinen Nacken und die Hauptschlagadern – hier laufen große Mengen Blut durch deinen Körper. Das Blut wird lokal durch das kalte Wasser abgekühlt und fließt dann in deine anderen Körperteile. Ich nehme mir oft eine Flasche Wasser mit sehr kaltem Wasser mit in die Bahn und halte diese ab und zu an meine Pulsadern – super erfrischend! Sehr effektiv ist es auch, zu Hause ein kaltes Fußbad zu nehmen.

#3 Eis-Bad
Wenn du unbedingt eine Abkühlung brauchst, nimm ein kaltes Bad. Lasse kaltes Wasser in deine Wanne laufen und gib Eiswürfel dazu, wenn du möchtest. Lege dich in das Wasser, dein Körper wird sich akklimatisieren. Wenn sich dein Bad erwärmt, gib mehr Eis dazu oder lasse kaltes Wasser nachlaufen. Wenn du dich total runtergekühlt hast, wird der Effekt einige Stunden anhalten.

#4 Unterhosen-Laufsteg
An Orten, wo es die Etikette erlaubt, solltest du in so wenig Kleidung wie möglich herumlaufen. Zu Hause reicht also Unterwäsche, draußen solltest du darauf achten möglichst weite und lockere Kleidung zu tragen – enge Schnitte und anliegender Stoff bringen dich nur ins Schwitzen. Wichtig ist vor allem das Material deiner Klamotten! Wähle Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide – Elasthan oder Polyester atmen schlechter und dein Körper fühlt sich durch die zweite Haut wie in der Sauna.

#5 Minze
Im Sommer solltest du dich an Pfefferminze halten. In Gerichten gibt Minze eine frische Note und kann außerdem als kleine Natur-Klimaanlage wirken. Nach der chinesischen Heilkunde wirken auch Tomaten, Wassermelonen (mit Zitronenspritzer), Zucchini, Joghurt (auch auf der Haut nach einem Sonnenbrand) und Gurken kühlend. Auch scharfe Gerichte helfen, so paradox es auch erscheinen mag.

#6 Go Veggie
Zu viel und fettiges Fleisch hilft bei Hitze gar nicht – zu viel tierisches Eiweiß kurbelt die körpereigene Wärmeproduktion an. Nach der asiatischen Medizin gelten Fisch und Fleisch als überdauernd wärmende Nahrungsmittel. Also lieber die Finger weg von Steaks und Spare Ribs!

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Deine Wohnung als Kälte-Oase

So bleibt deine Wohnung schön kühl und du kannst trotz Hitzewelle tief und erholsam schlafen:

#7 Offline leben
Schalte Lichter und andere elektronische Geräte aus, so weit es geht. Glühbirnen strahlen Wärme ab, genauso wie der Computer, der Fernseher oder auch der Staubsauger. Du solltest auch Standby-Geräte checken, denn jede Wärmequelle, die bei 36° Grad in einer Dachgeschosswohnung vermeidbar ist, ist Gold wert.

#8 Waschtag
Es hilft, feuchte (nicht klitschnasse) Handtücher, Bettlaken oder Tischdecken in deinen Räumen aufzuhängen. Wenn du sie so trocknen läßt, wird der Luft im Zimmer Wärme für diesen Prozess entzogen und die Temperaturen sinken. Hier reicht es aber nicht, einfach 2 Geschirrtücher aufzuhängen – je größer der Stoff, desto mehr Verdunstungskälte entsteht und kühlt dein Zimmer ab.

#9 Lüften nur nachts
Fenster sind die Eintrittspforte für die Hitze von draußen. Abgesehen davon, dass sie tagsüber am besten von außen mit einem Rollladen verdeckt werden, solltest du nur früh morgens und nachts lüften. Tagsüber lässt du nur stickige Straßenluft herein, die deine Wohnung keineswegs abkühlt. Eine Ausnahme macht der Durchzug – wenn du zwei bestenfalls gegenüberliegende Fenster öffnet, kann sich eine kleine Brise bilden, die auch deine Haut runterkühlt.

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So schläfst du gut bei heißen Temperaturen

#10 Lonely Dreamer
Leider sehr offensichtlich: Zu zweit schläft es sich im Sommer nicht gut: Da jeder Körper Wärme ausstrahlt, ist es so, als hättest du eine übergroße Wärmflasche neben dir im Bett liegen, während die inzwischen sehr vertrauten Schweißperlen von deiner Schläfe kullern. Lieber zusammen am See liegen und ausgeschlafen den Tag genießen!

#11 Nachtdusche
Vor dem Einschafen empfehle ich eine kühle Dusche. Dadurch wird die Kerntemperatur deines Körpers reduziert und gibt dir einen Zeitrahmen, in dem du gut einschlafen kannst, ohne unter der Hitze zu leiden. Frische Träume sind doch auch besser, als ein fiebriger Deliriumstraum, oder?

#12 Gefrierfach-Gute Nacht
Lege deinen Bettwäschenbezug in das Gefrierfach, kurz bevor du ins Bett gehen willst. Um Kühlschrank-Geruch zu vermeiden, steckst du den Bezug zuerst am besten noch in eine große (Gefrier-)Tüte.
Im Sommer kannst du meist sowieso auf die Bettdecke verzichten – decke dich mit dem kalten Bezug zu, den du während der Nacht einfach von deinem Körper streifen kannst.

Also: Sommer genießen und mit unseren Tipps cool bleiben!

Elisabeth
Die Macherin

Ist hier irgendwo eine Ausstellung? Oder ein Möbeldesign-Workshop? Wenn ja, dann triffst du mich vielleicht. Ich, Elisabeth, bin eigentlich immer da, wo es geometrische Muster, Farben und abgefahrene Formen gibt. Wenn mir Andere nicht geben können, was ich brauche, mache ich es einfach selbst: meine Wohnung ist ein Museum der DIY-Kunststücke und du bist herzlichst eingeladen, dir etwas abzugucken. Selbermachen ist eh viel schöner als kaufen!

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