Prisma – Die Alternative zu Instagram!

Kaum zwei Monate auf dem Markt und schon über 20 Millionen Downloads: Prisma ist eine Foto-App fürs Smartphone. Allerdings keine gewöhnliche. Wir schauen uns an, was die App anders macht als ihre Konkurrenten.

Prisma
Was ist Prisma?

Prisma wurde vom Russen Alexey Moiseenkovin entwickelt und erschien im Juni 2016. Es handelt sich um eine Smartphone-App mit der man Fotos bearbeiten und in sozialen Netzen teilen kann. Konkurrenten gibt‘s genug. Allen voran Instagram mit seinen weltweit 500 Millionen aktiven Nutzern, von denen allein 300 Millionen täglich posten. Keine leichte Aufgabe für den Newcomer. Was genau also unterscheidet diese App von ihren Mitstreitern, was macht sie so erfolgreich?

Was kann Prisma?

Prisma verwendet als erste Foto-App ihrer Art Filter, die von einem neuronalen Netzwerk erstellt werden.

Ein neuronales Netzwerk ist eine relativ neue Art von Computerprogramm, das sich im Aufbau dem menschlichen Gehirn ähnelt. Quasi die Natur zum Vorbild hat. Das ermöglicht unter anderem, dass so ein Programm so etwas wie „Lernen“ kann und sich dadurch permanent verändert. Verwendet werden diese Netzwerke für verschiedene Dinge: Für Wettervorhersagen, im Autopilot des Tesla Roadster oder eben hier bei den Filtern von Prisma. Was jetzt sehr theoretisch klingt, sieht in der Praxis ziemlich cool aus!

Die Filter

Wie unzählige andere Foto-Apps auch kommt Prisma mit verschiedenen Filtern zur Bildbearbeitung. Während Instagram den gewünschten Filter einfach über das Bild legt, wird das Foto bei Prisma erst analysiert, und dann vom neuronalen Netzwerk komplett neu aufgebaut. Die App „malt“ das Foto gewissermaßen neu. Mit teilweise verblüffenden Ergebnissen.

Zur Auswahl stehen bereits über ein Dutzend verschiedene Filter, wöchentlich kommen neue hinzu. Einige sind Malern wie Munch oder Kandinsky nachempfunden, andere nennen sich „Urban“ (für Stadtfotos), „Comic“ oder „Manga“. Ornament- und Musterfilter sind auch dabei – für noch kreativere Ergebnisse kann man die Filter untereinander auch kombinieren.

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„Meeresfrüchte“ – Original
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„Meeresfrüchte“ – Edvard Munch-Filter
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„Montmartre“ – Original
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„Montmartre“ – Urban-Filter

Die App integriert alle gängigen sozialen Netze – dem Teilen des eigenen Kunstwerks steht also nichts im Weg.

Prisma gibt es gratis für iOS und Android in den jeweiligen AppStores.

Fazit

Ausprobieren! Verleitet zu ziemlich kreativen Experimenten – eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen Instagram-Filtern.

 

Peter
Der Pirat

 

Unser Deutscher in Wien mit einem Faible für Genießen, Kochen und Essen.

Musikfetischist, Hedonist, Technikfreak.

Publizist und Community Manager bei Tag, in der Nacht Pirat.

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