Fünf witzige Filmrekorde

Welcher Film hält den Rekord an Kunstblut? Welcher hatte die meisten Statisten? Wir haben fünf Fun Facts über Filmrekorde!

Filme sind Unterhaltungskünstler – sie schaffen es, den Alltag für eine Weile zu vergessen, entführen uns in fremde und zauberhafte Welten, transportieren mal wichtige Botschaften oder berühren uns mit den ganz großen Gefühlen. Außerdem bescheren sie uns eine Menge Spaß. Und nebenbei stellen sie auch noch witzige Rekorde auf! Wir haben für euch fünf verrückte Fun-Facts in Sachen Filmrekorde:

1. Die meisten Statisten

 

Für die meisten Filmszenen, in denen besonders viele Statisten benötigt werden, bedient man sich heutzutage medialer Techniken, die einfach eine Gruppe von Menschen immer wieder kopiert. Ein Beispiel hierfür sind die Heere in großen Schlachten wie bei „Herr der Ringe“. Nicht so bei dem Film „Ghandi“ aus dem Jahr 1982.
In dem Film gibt es eine knapp dreiminütige Szene, in der Ghandi (gespielt von Sir Ben Kingsley) zu Grabe getragen wird. Diese Szene wurde von 300 000 (!) Statisten begleitet. Ganze elf Kamerateams waren nötig, um dieses Massen-Spektakel einzufangen.

2. 2000 Liter Kunstblut

Bild: blumhouse.com

Der Rekord für den größten Verbrauch an Kunstblut liegt bei 2000 Liter für einen einzigen Film! Natürlich handelt es sich dabei um einen Horrorfilm, allerdings könnte der beteiligte Regisseur den ein oder anderen überraschen. Wir sprechen hier nämlich nicht von Rob Zombie, Eli Roth oder vielleicht Quentin Tarantino – nein, die Schlacht mit roter Farbe geht auf das Konto von „Herr der Ringe“ – Regisseur Peter Jackson! Mit seinem Fun-Splatter „Braindead“ stellte er 1992 den grausigen Rekord auf, den bis heute niemand gebrochen hat. Dabei ist Kunstblut gar nicht mal so teuer…

3. Der längste Filmtitel

Bild: torrentbutler.eu

Ein Filmtitel sollte nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein. Einprägsam, vielversprechend, spannend. Wenn es sich aber anfühlt, als müsse man ein kleines Gedicht auswendig lernen, um einen Film zu benennen, ist wohl irgendetwas schief gelaufen. Oder es sollte eine Parodie sein. Genau das bezweckte der Film „Night if the Day of the Dawn of the Son of the Bride of the Return of the Revenge of the Terror of the Attack of the Evil, Mutant, Hellbound, Flesh-Eating Subhumanoid Zombified Living Dead“ von 1991, der den US-Horrorfilm „Night of the Living Dead“ nicht nur durch den verrückten Titel auf die Schippe nimmt.

4. Die längsten Dreharbeiten

 

Die längsten Dreharbeiten sind nicht unbedingt die mit den meisten Drehtagen. Manchmal können sich auch wenige Drehtage über einen langen Zeitraum erstrecken. Wenn man zum Beispiel verschiedene Jahreszeiten einfangen möchte. Oder wenn die Schauspieler tatsächlich altern sollen. Ohne Special Effects, sondern ganz real.
So geschehen bei dem Film „Boyhood“, bei dem sich die 39 Drehtage auf ganze zwölf Jahre verteilt haben. Es gibt zwar auch Filme, die tatsächlich noch länger gedreht wurden, allerdings sind das eher Dokumentationen und keine Kinofilme im eigentlichen Sinn. Die rührende Geschichte und das unmittelbare Miterleben der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen machen diesen Film zu etwas ganz Besonderem.

5. Häufigster Filmtod

Bild: list.ly

Einige Schauspieler haben es wirklich nicht leicht: ständig müssen sie auf die grausamsten Arten vor der Kamera sterben. Manchmal ist der Auftritt eines Schauspielers nahezu ein Spoiler, da man schon erwartet, dass er gleich wieder den Löffel abgeben muss. Zum Beispiel bei Sean Bean. Der Arme muss ständig sterben! Spontan fallen mir da Szenen aus „Herr der Ringe – Die Gefährten“, „Game of Thrones“, „James Bond – GoldenEye“, „Black Death“ oder „Die Insel“ ein. Und tatsächlich, rechnet man es prozentual aus, stirbt Sean Bean 0,32 Mal pro Film – die Wahrscheinlichkeit, dass der von ihm gespielte Charakter irgendwann im Laufe des Films das Zeitliche segnet, ist mit guten 30% also relativ hoch. Dicht gefolgt, mit einer Quote von 0,31 Filmtode pro Film, von John Hurt und Mickey Rourke, übrigens.

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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