Haters gonna hate! Die etwas andere Dating-App

Gemeinsam hassen

Verschwommen erinnert ihr euch an eure ersten Schritte im mobilen Dating-Wahnsinn, habt Tinder geliebt, habt Happn ausprobiert, Once genutzt, gebumbled und auf OkCupid versucht mit Fremden auf eurem Smartphone Gemeinsamkeiten zu finden. Vielleicht habt ihr sogar etwas ganz Verrücktes gemacht und euch in der Bar jemanden aufgerissen. Und trotzdem lest ihr diesen Artikel. Ihr braucht also entweder ein neues Hobby oder dringend einen Mann/eine Frau!

Mit der Dating-App Haters gemeinsame Hass-Objekte finden

Die Dating-App Haters rollt für euch das Feld von hinten auf und lässt euch einfach mal gepflegt gemeinsam hassen. Die Suche nach den gleichen Interessen, einem ähnlichen Musikgeschmack und denselben Food-Präferenzen lässt die Macher von Haters nur müde lächeln. Ihr Konzept beruht auf Dingen, die ihr verabscheut.

Gewischt wird trotzdem. Das scheint für Dating-Apps fast obligatorisch zu sein. Danke Tinder.

So funktioniert Haters

Um auf Haters den passenden Flirt zu finden, wischt ihr euch einfach durch Dinge, die ihr mögt oder eben nicht. Das reicht von politischen Themen wie Donald Trump oder Vladimir Putin über Essen bis hin zu Sex und kleinen Ärgernissen, wie „lange wach bleiben“ oder „sein Eis beißen“. Matches habt ihr dann vor allem mit Personen, die Brokkoli genauso eklig finden wie ihr und regelmäßig ausrasten, weil sie an der falschen Kasse im Supermarkt anstehen.

Das kann ja nur gut gehen! Sich gemeinsam über etwas aufzuregen, ist doch der perfekte Gesprächseinstieg!

PS: Wer Apple und iPhones hasst, hat jetzt noch mehr Gründe dafür. Die App gibt es aktuell nämlich nur für iOS im App-Store. Im Frühjahr soll aber auch eine Android-Variante folgen.

Isabel
Curly Sue

Nimmt Pralinen nur aus der Packung, wenn die übrigen ein symmetrisches Muster ergeben. Wenn nicht, wird umsortiert – in aller Seelenruhe. Ihre Contenance verliert sie nur in zwei Situationen – wenn keine neue Reise geplant ist und beim Kochen. Multitasking ist nämlich hingegen der landläufigen Meinung nichts, das jede Frau beherrscht. Dafür kann sie besonders gut Essen gehen, Serien streamen und fluchen. Letzteres Talent weiß sie gekonnt beim Beachvolleyball oder dem morgendlichen Versuch ihre Haare zu bändigen, einzusetzen.

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