Wäsche trocknen im Winter

Alle Jahre wieder: Plötzlich ist er da, der Winter, und dieses Mal irgendwie noch früher als sonst. Draußen klettert das Thermometer unter Null, in Teilen Deutschlands fiel der erste Schnee und drinnen drehen wir ordentlich die Heizung auf. Soweit, so gut – doch was machen wir mit der nassen Wäsche, die nun nicht mehr im Garten trocknen kann? Oder doch? Und wie oft lüftet man in Räumen, in denen Wäsche trocknet? Wir haben alle Antworten und praktische Tipps zum Wäsche trocknen im Winter!

wäsche-trocknen-im-winter
Foto: Shutterstock

Wäsche trocknen im Freien

Wer die Möglichkeit hat, sollte auch im Winter die Wäsche am besten draußen trocknen. Bis die Wäsche wirklich trocken ist, dauert es natürlich ein wenig länger als in den warmen Sommermonaten, aber auch im Winter ist das Trocknen an der frischen Luft die beste Wahl für alle Beteiligten: auf den hässlichen und sperrigen Wäscheständer in der Wohnung kann verzichtet werden, die Gefahr von Schimmelbildung durch zu viel Feuchtigkeit ergibt sich gar nicht erst, und die Wäsche wird, Frischluft sei Dank, auch bei klirrender Kälte herrlich weich und glatt. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die Temperaturen draußen unter den Gefrierpunkt fallen. Es passiert nämlich erst einmal das, was zu erwarten ist: Das Wasser in der Wäsche gefriert zu Eis, die Wäschestücke werden hart. Wer sie jetzt von der Leine nimmt und zusammenlegt, riskiert, dass sie reißen oder brechen. Lässt man die Wäsche allerdings lange genug in der kalten Winterluft hängen, verdunstet das Eis Dank der Sublimation wieder, und die Wäsche wird weich und fluffig.

Wäsche trocknen in der Wohnung

Leider hat nicht jeder von uns einen eigenen Garten oder einen ruhigen Hinterhof, und somit die Möglichkeit, seine Wäsche an der frischen Luft zu trocknen. Und selbst für die, die mit einem Garten gesegnet sind: Spätestens wenn dicke Flocken vom Himmel schneien, grauer Nieselregen den Tag vermiest, oder der Wind zu stark bläst, sind auch die Wäschespinne im Vorgarten oder die Leine auf Balkonien keine Alternativen mehr. In manchen Häusern gibt es spezielle Trockenräume oder ausgebaute Dachböden, die sich gut zum Trocknen von frisch gewaschener Wäsche eignen. Doch den meisten von uns bleiben nur die eigenen vier Wände, um den Wäscheständer aufzustellen. Die nasse Wäsche erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Räumen und somit auch das Risiko der Schimmelbildung. Deswegen gibt es beim Wäschetrocknen in der Wohnung einiges zu beachten. Die Wäsche sollte unbedingt in einem warmen, beheizten Raum und nicht etwa im kühlen Schlafzimmer getrocknet werden, denn nur warme Luft nimmt ausreichend Feuchtigkeit auf. Durch regelmäßiges Stoßlüften während des Trocknens wird die feuchte Luft gegen trockene, frische Luft ausgetauscht. Das Fenster darf also nicht über einen längeren Zeitraum gekippt sein, sondern sollte für fünf bis zehn Minuten, bei abgedrehter Heizung, ganz geöffnet werden. Optimal ist es in einem gegenüberliegenden Raum ebenfalls zu lüften, und so einen Durchzug zu erzeugen. Sobald die Fenster wieder zu sind, sollte auch die Zimmertür geschlossen werden, damit die feuchte Luft nicht in den Rest der Wohnung entweichen kann.

 

Wäsche-trocknen-im-Winter
Ein Hoch auf den Wäschetrockner! Foto: Shutterstock

Trocknen mit dem Wäschetrockner

Immer mehr Haushalte besitzen einen Wäschetrockner – vor allem Familien mit kleinen Kindern in engen Wohnungen nutzen gerne die praktischen Geräte oder investieren aus Platzgründen direkt in eine Waschmaschinen–Trockner–Kombi. Bei elektrischen Trocknern unterscheidet man zwischen Abluft- und Kondenstrocknern, wobei Kondenstrockner einfacher zu handhaben sind. Hier wird das Wasser in einem Behälter im Trockner gesammelt und regelmäßig geleert, wohingegen beim Ablufttrockner der sperrige Lüftungsschlauch mit einer entsprechenden Abluft-Vorrichtung verbunden werden muss und auch schon mal für Ärger mit den Nachbarn sorgen kann. Doch auch wer einen Kondenstrockner verwendet, kommt um das Lüften nicht herum, denn auch hier tritt während des Trocknens feuchte Luft aus.

Christina
Jungs- und Hundemama

Von Böblingen nach Berlin – und ab sofort unsere Fachfrau für Beauty, Gesundheit, Körper und Seele. Pfefferminzverrückt. Yogatante. Mit chronischem Putzfimmel. Wohnt entgegen aller Klischees nicht im Prenzlauer Berg. Steckt das Geld für die überteuerte Miete lieber in einen Babysitter und macht regelmäßig die Berliner Clubs unsicher. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.