Top Ten: Zehn Umzugstipps, um eure Nerven zu schonen

Mit diesen zehn Umzugs-Lifehacks vermeidet ihr unnötigen Stress beim Umzug

Warum ziehen eigentlich alle immer zu Jahresbeginn um? In den Supermärkten kann man plötzlich Umzugskartons, Wandfarbe und Luftpolsterfolie kaufen und irgendwie riecht alles nach einem Neubeginn. Neues Jahr – neue Wohnung? Warum auch immer das so ist, wir haben für euch auf jeden Fall kleine, feine Tipps, die euch das Umziehen erleichtern.

Umzugstipps

Wenn die neue Wohnung oder das neue Haus erst mal gefunden ist, geht es ans Eingemachte. Falls ihr kein Umzugsunternehmen beauftragt und euren Umzug selbst machen wollt, passieren nämlich oftmals viele ärgerliche, kleine Fauxpas. Wo sind die passenden Schrauben vom Kleiderschrank? Wann wird hier denn der Müll abgeholt? Ich brauche Kaffee! Neben selbstverständlichen Dingen, wie Umzugskartons besorgen und Mietvertrag kündigen, gibt es nämlich noch so einiges mehr zu beachten. Wir haben eine Top-Ten-Liste mit nützlichen Umzugs-Lifehacks für euch. Zuvor kommt aber noch eine super Infografik, die euch schon mal an alles erinnert, was bei einem Umzug im Allgemeinen zu bedenken ist:

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Zehn Umzugs-Lifehacks:

1. Kündigungsfristen

Kündigungsfristen für das Kabelfernsehen, Internet und Telefon müsst ihr ebenfalls einhalten. Diese Fristen betragen oftmals drei Monate und wer zu spät daran denkt, muss im schlechtesten Fall doppelt zahlen. Das muss nicht sein! Daher rechtzeitig nachsehen und die Kündigung fertig machen!

2. Flohmarkt

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Wer noch genügend Zeit vor dem Umzug hat, sollte sich wirklich ein Wochenende Zeit nehmen und ordentlich entrümpeln. Denn nichts ist so unsexy, wie schwere Kartons zu schleppen, deren Inhalt überhaupt nicht mehr benötigt wird. Wie viele Dinge, die auf irgendwelchen Dachböden oder in Kellerräumen vor sich hinvegetieren, werden denn wirklich noch gebraucht? Genau. Deswegen entweder an Hilfsorganisationen spenden oder entsorgen. Oder – und das ist die lukrativste Idee – einen Flohmarkt machen! Das dadurch verdiente Geld kann man dann gleich in neue Accessoires für das neue Heim stecken. Geht natürlich auch online, wenn man die Zeit fürs Einstellen der Produkte hat.

3. Umzugs-Versicherung

Wer viele wertvolle oder leicht zerbrechliche Gegenstände besitzt, sollte sich überlegen eine Versicherung für den Umzug abzuschließen. Denn wer einen Umzug selbst durchführt, ist auch selbst verantwortlich für alles. Wie heißt es so schön: „Dreimal umgezogen ist so gut wie einmal abgebrannt!“

4. Verpackungsmaterialien sammeln

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Wenn man Geschirr oder andere zerbrechliche Dinge in Kartons packen möchte, merkt man schnell, dass man dafür geeignetes Verpackungsmaterial haben sollte. Deshalb ist es sinnvoll schon einige Wochen vor dem Umzug alte Zeitungen aufzubewahren und auch eine (oder mehrere) Rolle(n) Luftpolsterfolie zu besorgen. Die bekommt man übrigens Online sehr günstig. Und wenn es dann endlich los geht, ist man top vorbereitet. Extra-Tipp: große, reißfeste Müllbeutel besorgen. Warum? Siehe Punkt 5.

5. Kleidung als Polsterung

Wer schon etwas weiter denkt, der weiß, dass die gepackten Kartons und die auseinander gebauten Möbel irgendwann in einen Transporter, Anhänger oder LKW geladen werden müssen. Und dabei entstehen oftmals Lücken, die irgendwie ausgepolstert werden sollten, damit alles hält und bei der Fahrt die einzelnen Teile nicht umfallen. Dafür eignen sich Mülltüten, die mit Klamotten gefüllt wurden. Denn auch die Kleidungsstücke müssen ja eingepackt werden. Und so ein Umzugskarton ist sowieso extrem schnell voll, wenn man ihn mit Bekleidung befüllt. Daher kann man hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Dabei ist ein Müllbeutel sogar viel günstiger als ein Umzugskarton und kann danach weiter verwendet werden.

6. Räumliches Denken

Wenn ihr in der neuen Behausung seid (bevor ihr dort einzieht), dann überlegt euch schon einmal wo welches Möbelstück stehen soll. Denn dann könnt ihr beim Einzug strategisch vorgehen und die Möbel und Kartons gleich in die Räume bringen, in die sie auch gehören. Das vereinfacht sehr vieles. Extra-Tipp: Teile eines Schranks oder Betts immer an die angrenzende Wand stellen. Denn dann könnt ihr dort aufbauen, wo es auch stehen soll!

7. Umzugs-Kartons

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Beim Einräumen der Kartons ist man meist etwas hektisch bis euphorisch und packt die Kartons auch gerne mal recht voll beziehungsweise schwer. Für den Moment mag einem der Karton vielleicht nicht so schwer vorkommen, trägt man aber 50 davon, wird es zur Tortur! Kartons also nicht zu schwer machen und direkt an mehreren Seiten beschriften. So wisst ihr auch gleich in welches Zimmer sie gehören.

8. Schrauben & Co.

Wenn ihr die Möbel auseinander baut, dann habt am besten immer einen Briefumschlag und einen Stift zur Hand. Schreibt auf den Umschlag um welchen Schrank oder Möbelstück es sich handelt und packt alle dazugehörigen Schrauben, Scharniere, und was sonst noch so anfallen könnte, hinein. Verschließt ihn danach gut und legt alle Umschläge gesammelt in eine Kiste, so dass ihr sie beim Aufbau parat habt.

9. Ich packe in meinen Koffer…

Packt euch für die erste Woche in eurem neuen Zuhause einen Koffer. So, als wenn ihr verreisen würdet. Kleidung, Kosmetik und Hygiene-Artikel… Einfach die wichtigsten Dinge, um normal leben zu können. Außerdem lohnt es sich einen „Survival-Karton“ zu packen: Kaffee und Kaffeemaschine, Tassen, Teller, Besteck, Pflaster, Klebeband, Handy-Ladekabel, Werkzeug…. Alles, was man irgendwie sofort brauchen könnte, kommt hier hinein. Das gilt für jedes Familienmitglied und natürlich auch für Haustiere. Nicht, dass plötzlich das Hundefutter und der Lieblingsball verschwunden sind…

10. Alles Müll!

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Bei einem Umzug fällt immer mehr Müll als üblich an. Kaputte Kartons, Verpackungsmaterialien von neuen Möbeln und so weiter… Damit ihr nicht ewig auf eurem Müll sitzen bleibt, solltet ihr euch rasch einen Müllkalender besorgen oder den Vermieter oder Nachbarn fragen. Müllkalender bekommt ihr zum Beispiel auf dem Rathaus und da müsst ihr ja sowieso hin, um euch anzumelden.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Umzugstipps einen bevorstehenden Umzug versüßen und vereinfachen können und freuen uns über zitroniges Feedback!

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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