Bakterienschleuder Smartphone – wie du es richtig reinigst!

Irgendwie ist ja klar, dass wir nicht ständig unser Handy saubermachen – würde ja sowas von spießig und paranoid wirken, Hilfe. Wahrscheinlich ist euch aber folgendes nicht so ganz bewusst: Das Telefon, das da ständig an eurer Wange klebt und wahrscheinlich alle viertel Stunde -mindestens (!!!)- von euren Fingern bedient wird, hat 18 mal mehr Bakterien auf der Oberfläche als ein Toilettensitz. Ganz kurz: üarks! Das Smartphone reinigen wäre also vielleicht doch gar keine so schlechte Idee. Und wie das geht, zeige ich dir hier.

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Handy saubermachen – so geht’s

Und am Anfang war: die Recherche

Bevor du sämtliche Flüssigkeiten und Chemikalien auf dein Handy träufelst, solltest du im Internet oder auf der Verpackung prüfen, was genau für dein Modell zu empfehlen ist. Apple zum Beispiel hat in den neueren Modellen beidseitig Glas verarbeitet, mit Alkohol zu reinigen ist daher eher keine gute Idee. Genauso solltest du lieber die reinigenden Finger von deinem Handy lassen, wenn der Bildschirm stark gesprungen ist (ok, dann müsste eigentlich mindestens die Hälfte von uns zu einem Profi…). Bevor es losgeht, solltest du dein Handy ausschalten und wenn du kannst, den Akku herausnehmen (das trifft bei Applenutzern allerdings nicht zu).
Wen du ein Telefon mit Tasten hast, bist du ein Glückspilz: Tasten lassen sich viel leichter reinigen, du kannst ein Wattestäbchen in Reinigungsmittel tunken und sie damit vorsichtig abtupfen.

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Selbstgemachte Reinigungslösung

Ganz leicht kannst du ein DIY Mittel herstellen, indem du zu einer Hälfte Wasser und zur anderen Hälfte Franzbranntwein mischst. (Achtung! Nicht für jedes Smartphone ist Alkohol als Reinigungsmittel geeignet). Wenn du ein Wattepad mit der Lösung benetzt, kannst du die Oberfläche reinigen und auch deine Handyhülle von Bakterien befreien – denn die hat es genauso nötig, glaub mir. Mit einem in Wasser getränkten Wattestäbchen kannst du auch deine Handkamera reinigen. Für ganz vorsichtige Putzfrauen und -männer: Ein Stück Klebeband ist sehr praktisch, um Staub, Krümel und Fingerabdrücke von Oberflächen und vor allem Tastaturen zu entfernen. Einfach immer wieder den Tesafilm aufdrücken und abziehen.

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Prävention ist schon die halbe Miete

Wahrscheinlich hast du mit deinem Smartphone-Kauf bereits ein Mikrofasertuch in der Verpackung gehabt – falls nicht, gibt es sehr günstig welche im Internet. Die kleinen Tücher wischen im Handumdrehen Fingerabdrücke und Flecken weg. Wenn du direkt nach dem Telefonieren einmal drüber wischst, kann sich gar kein großer Bakterienherd ausbreiten.

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Displayschutz

Wie bereits gesagt: Auf dem Display wird die ganze Zeit herumgetippt, geswiped und kleine Liebesnachrichten verschickt. So wird die vordere Oberfläche schneller dreckig als jeder andere Teil des Smartphones. Daher ist es sehr empfehlenswert, eine Schutzfolie aufzukleben – besonders toll sind Folien mit fettabweisender Schicht, die Öle abstößt und somit die Reinigung erleichtert. Außerdem schützt die Folie dein Display vor Kratzern und leichteren Rissen – nicht nur gut zum Weiterverkaufen, sondern auch die Prävention einer Bakterienschlucht.

Versuche regelmäßig daran zu denken, dein Handy sauberzumachen. Für unterwegs kann es praktisch sein, das Mikrofasertuch in einer dünnen Hülle (die gibt es meistens auch gleich dazu) im Portemonnaie mitzutragen – dann kannst du nach längeren Gesprächen schnell mal drüberwischen. Im Handel gibt es auch zahlreiche Reinigungsmittel und -tools in jedem Preisbereich. Einige sind antibakteriell und entfernen sämtliche Bakterien von deinem Handy, was sinnvoll sein kann.

Also, viel Spaß beim doubletap auf einem sauberen Display!

Elisabeth
Die Macherin

Ist hier irgendwo eine Ausstellung? Oder ein Möbeldesign-Workshop? Wenn ja, dann triffst du mich vielleicht. Ich, Elisabeth, bin eigentlich immer da, wo es geometrische Muster, Farben und abgefahrene Formen gibt. Wenn mir Andere nicht geben können, was ich brauche, mache ich es einfach selbst: meine Wohnung ist ein Museum der DIY-Kunststücke und du bist herzlichst eingeladen, dir etwas abzugucken. Selbermachen ist eh viel schöner als kaufen!

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