Wie kann ich meinen PC reinigen?

Delete the dirt!

Wie kann ich meinen PC reinigen? Das ist wahrscheinlich eine Frage, die jeden von uns früher oder später heimsucht. Der Computer fängt an, komische Töne von sich zu geben oder wird während des Gebrauchs immer heißer – spätestens dann ist es an der Zeit, sich genauer damit auseinanderzusetzen. Zum Glück ist PC reinigen meistens ganz schnell erledigt. Wir zeigen dir, wie es geht!

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Grundsätzliches

Genau wie dein Auto, deine Wohnung oder dein Körper braucht auch dein Computer hin und wieder eine Grundreinigung. Wenn dein Computer nämlich zu sehr verstaubt, dann kann er schnell überhitzen. Das kann mit einer kleinen Putzaktion ganz einfach und schnell behoben werden. Mit ein wenig Umsicht kann der PC aber auch geschont und das Putzen etwas hinausgezögert werden:

Der Standort

Wenn dein Computer sehr schnell verstaubt und zu heiß wird, obwohl du ihn regelmäßig reinigst, könnte es am Standort deines PCs liegen. Lagerst und verwendest du deinen Computer eher auf dem Boden, gelangen Staub, Hautschuppen und Teppichfusseln leichter in all die kleinen Ritzen und Öffnungen. Darum ist es empfehlenswert, den Computer lieber nicht auf dem Boden, sondern auf einem Regal oder einem (Schreib-)Tisch aufzustellen und zu benutzen.

Deine Gewohnheiten

Was auch einen großen Einfluss auf die Verschmutzungsrate deines Computers hat, sind die Dinge, die du in der Nähe desselben so treibst. Wenn du am PC rauchst, isst, trinkst oder deine Haustiere darauf herumlaufen lässt, kommen zum obligatorischen Hausstaub auch noch Asche, Haare und Krümel dazu. Wenn möglich, solltest du diese zusätzlichen Schmutzfaktoren von deinem PC fernhalten, oder ihn in kürzeren Abständen regelmäßig saubermachen. Spätestens dann, wenn du feststellst, dass dein Computer bei Gebrauch wieder wärmer wird.

Wie du deinen PC reinigen kannst

Wenn du dich jetzt bei dem ein oder anderen Punkt ertappt fühlst, dann haben wir hier ein paar Tipps, wie du deinen PC reinigen kannst.
Bevor du aber mit deiner Putzaktion beginnst, solltest du deinen Computer herunterfahren und ausstecken. Wenn auch nur ansatzweise Feuchtigkeit im Spiel ist, sollte der Computer von jeglicher Stromquelle abgekoppelt sein.

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The Belly of the Beast – Das Innere deines Computers reinigen

PC reinigen beginnt oftmals mit dem Inneren des Computers. Wenn es bereits soweit ist, dass dein Computer schnell heiß wird oder Geräusche von sich gibt, ist es Zeit, den Staub aus seinem Inneren zu entfernen. Aber keine Sorge, dafür musst du deinen Computer nicht aufschrauben. Wenn du nicht zufälligerweise darin geübt bist, solltest du das sowieso lieber lassen.

Stattdessen kommt der Staubsauger mit größter Vorsicht (!) zum Einsatz: Halte diesen mit etwas Abstand an die Lüftungsschlitze, sodass der Staub aufgesaugt werden kann, ohne dass sich der Lüfter dreht. Wenn du ein leicht surrendes Geräusch hörst, nimmst du den Staubsauger sofort weg von den Lüftungsschlitzen, weil dann genau dieser Fall eingetreten ist.

Alternativerweise kannst du auch zu einem Druckluftspray greifen: Damit werden die Lüftungsschlitze ausgeblasen. In Verbindung mit dem Staubsauger könntest du sogar den herausgeblasenen Staub gleich aufsaugen.

Bildschirm abwischen

Um anschließend den Bildschirm zu reinigen, nimmst du ein weiches, sauberes Mikrofasertuch, machst es nass und wringst es dolle aus, sodass es nur noch dezent feucht ist. Damit wischst du dann mit so wenig Druck wie möglich über deinen Bildschirm, um Fingerabdrücke, Staub und alles andere zu entfernen. Hat nur Vorteile. Du siehst alles wieder in Farbe. Und scharf. Das fetzt. Für den Bildschirm gibt es auch sehr wirkungsvolle Bildschirmreiniger (inklusive Mikrofasertuch), die keine Chemikalien enthalten und für alle empfindlichen Laptop-Screens und Touch-Screens geeignet sind.

Tastatur säubern

Die Tastatur sollte im Gegensatz zum Bildschirm schon ein bisschen intensiver gereinigt werden, weil hier sehr viele Keime kreuchen und fleuchen. Folgendes Szenario: Du bist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, bekommst aber – überraschenderweise – im Berufsverkehr um kurz vor acht, keinen Sitzplatz mehr. Was machst du? Du hältst dich fest. Und zwar an der Haltestange, die vor dir schon unzählige Male von unzähligen Händen angefasst wurde. Und was diese Hände wiederum vorher angefasst haben, willst du gar nicht wissen. Möchtest du diese obskuren Dinge, deren Name nicht genannt werden soll, auf deiner Tastatur verreiben und so immer wieder an deinen Händen haben? Und folglich in deinem Gesicht? Nein. Deswegen wird die Tastatur desinfiziert. Schnell und einfach geht das Desinfizieren mit Wodka! Für Tastatur und Maus gibt es allerdings auch spezielle Reiniger ohne Chemikalien, die zusätzlich zum Reinigen auch noch desinfizieren. Um Staub und Brösel aus der Tastatur zu bekommen, kannst du auch hier sicher und schnell mit dem Druckluftspray arbeiten.

Maus reinigen

Was für die Tastatur gilt, gilt ebenfalls für die Maus. Auch die Maus hast du ständig in der Hand, die vorher schon an ganz vielen anderen Sachen dran war. Deshalb lohnt es sich auch bei deiner Maus, sie regelmäßig zu desinfizieren. Gerade zur Zeit, wo jeder niest und hustet verbreiten sich Keime rasend schnell. Sie kleben an den Händen, die du schüttelst, damit auch an deinen Händen und an deiner Maus. Dort kleben sie auch noch, nachdem du dir die Hände gewaschen hast. Und damit gibst du sie weiter an deine Käsestulle, die du dir als Snack gönnst, und dein Gesicht, in das du dir unweigerlich fassen wirst. Deshalb zusammen mit der Tastatur lieber ein paarmal öfter desinfizieren.

Wenn du deinen Computer wirklich professionell und gründlich reinigen möchtest, kannst du dir auch ein Druckluftgerät zulegen, das spart mit der Zeit viel Geld.

Vielen Dank an unseren Computerexperten Steffen für seinen tatkräftigen Rat und dir viel Spaß beim Ausprobieren!

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Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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