Soul Food aus Korea – Kimchi Jjigae

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir gelernt, Kimchi herzustellen, den gesunden Allrounder der (immer hipper werdenden) koreanischen Küche. Kimchi beugt allerlei körperlichen Sperenzchen vor, stinkt nur ein bisschen (meine Mitbewohner wollten es wegschmeißen, als ich für eine Woche weg war, weil sie es für verfault hielten) und schmeckt, wenn man sich darauf eingegrooved hat, wirklich gut.

Hip, Hipper, Kimchi

Wer sich also auf der Hipnessskala weiter nach oben arbeiten will, dazu aber weder stundenlang am Berghain anstehen (und doch nicht reinkommen) noch „was mit Medien“ machen will, der ist herzlich eingeladen, jetzt weiterzulesen. Denn hier erfahrt ihr, wie wir Kimchi Jjigae machen, den Lieblingseintopf der Koreaner, der so viel wie „Kimchi-Eintopf“ bedeutet, und wie wir den Begriff eigentlich aussprechen.


Kimchi Jjigae

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Ein billiger Whiskey dazu kann nicht schaden

Zutaten

1/2 kg
Kimchi, entspricht ca. einem halben Chinakohl
100 - 200 g
frisches Schweinebauchfleisch in dünnen Scheiben (ohne Haut)
Wasser
Zucker
Salz
1 EL
Öl
1
Frühlingszwiebel
250g
Tofu

Zubereitung

Das Kimchi haben wir vor Tagen oder Wochen eingelegt und dafür gesorgt, dass niemand es weggeschmissen hat. Wenn wir das geschafft haben, ist die halbe Miete geklärt. Wirklich so. Wir müssen nämlich im Prinzip nur noch das Schweinefleisch anbraten, erst leicht, damit der Saft austritt, dann scharf, damit es knusprig wird. Dazu geben wir das in mundgerechte Stücke zerteilte Kimchi mitsamt allen Säften und braten es kurz mit an, füllen dann soviel Wasser auf, dass alles im Topf bedeckt ist, (geben nach Gusto Zucker zum Neutralisieren der Säure und Salz dazu) und lassen alles für 20-30 Minuten köcheln. Zehn Minuten bevor wir servieren, geben wir nach Augenmaß Frühlingszwiebelringe und mundgerechte Häppchen Tofu dazu.

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Dazu essen wir eine Schale dampfenden Reis, sind glücklich, weil so gesund und murmeln immer wieder vor uns hin „Kimtschi Dschigäh!“, in der Hoffnung, dass uns jemand hört und unsere Hipness mit eigenen Ohren bezeugen kann.

Lecker! Guten!

 

Ernst
Barbier, der Sachen stutzt

Ernst nimmt sich ernst und die Welt um ihn herum er(n)st recht. Er befasst sich gerne mit dem Badezimmer, wo er sich näher kommt und in dem er einen geraumen Teil seines Wachtages verbringt. Fasziniert ist er von Tensiden und ist über interessantes Infomaterial oder jegliche Art von Probeartikel zu dem Thema hoch erfreut.

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