Kein Ostern ohne Hefezopf!

Nach einem traditionellen Rezept, wie von Oma!

Hefezopf

Das Ende der Fastenzeit ist nah, bald darf wieder ordentlich geschlemmt werden, und am allermeisten freue ich mich schon jetzt auf den Ostersonntag! Seit Jahren treffen wir uns zum späten Vormittag, wenn alle Ostereier gefunden – und dem ein oder anderen Schokohasen bereits die Öhrchen abgeknabbert wurden – mit Freunden zum gemütlichen Osterbrunch. Jeder bringt etwas mit, es gibt leckeres Essen ohne Ende, duftenden Kaffee, es wird gegessen, gelacht, geredet und getrunken.

Dieses Jahr werde ich wohl mal Elisabeths veganen, glutenfreien Rüblikuchen ausprobieren, gerade am eierlastigen Osterfest kommen Veganer ja gerne mal zu kurz. Und auch die kunterbunten Osterhasen-Kekse kommen bald auf den Tisch, und zwar als Deko und süßer Snack gleichermaßen.

Doch eine Sache darf bei uns auf dem österlichen Frühstückstisch auf keinen Fall fehlen: ein weicher, feiner Hefezopf mit knuspriger Kruste!


Der weltbeste Hefezopf

Zutaten

Für einen großen Hefekranz (oder Hefezopf)

1 kg
Mehl
500 ml
lauwarme Milch
100 g
Zucker
1 Würfel
Hefe
150 g
weiche Butter
2 TL
Salz
3
Eier
5 Tropfen
Bittermandelaroma
2 EL
Hagelzucker und/oder Mandelblättchen

Zubereitung

Die lauwarme Milch, zusammen mit dem Zucker und der zerbröselten Hefe, in eine Schüssel geben und gründlich verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Das Bittermandelöl und zwei Eier (Zwei, nicht alle drei! Das dritte Ei brauchen wie später noch) dazugeben, alles mit dem Handrührgerät gut vermengen, und die Masse in eine zweite Schüssel geben, in der das Mehl bereits wartet. Die weiche Butter und das Salz dazu geben, und die Zutaten sofort zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert von Hand gute 10 Minuten, ist also gleichzeitig ein super Training für die Armmusukulatur! Die Teigschüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für ungefähr zwei Stunden gehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.

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Die Arbeitsfläche, besser noch eine Backmatte oder ein Backbrett mit Mehl bestäuben, den Teig darauf nochmals ordentlich durchkneten und in drei gleich große Portionen teilen. Diese zu gleichmäßigen Strängen formen, parallel neben einander legen, und von einem Ende zum anderen zu einem teigigen Zopf flechten. Ab jetzt ist es Geschmackssaache, ob der Hefezopf ein Zopf bleibt, oder, durch verbinden der beiden Enden, zum Hefekranz wird. Für’s Osterfrühstück finde ich den Hefekranz schöner, weil er so schön rund ist und man ihn mittig wunderbar mit bunten Eier dekorieren kann.

Den Hefekranz auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das restliche Ei verquirlen, ein Prise Zucker und Salz beigeben, den Hefekranz großzügig damit bestreichen und mit Hagelzucker und/oder Mandelblättchen bestreuen.

Nun den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen – währenddessen ruht der Hefeteig und hat noch einmal Gelegenheit, aufzugehen. Auf mittlerer Schiene, je nach gewünschtem Bräunungsgrad, 35 bis 45 Minuten backen.

Uns schmeckt der Hefekranz am besten, wenn er noch warm ist – und dann, ganz pur, mit frischer, leckerer Butter. Und weil wir allesamt keine Rosinen mögen, ist dieses Rezept auch ohne Rosinen, darf aber natürlich gerne, nach Belieben, um eben diese ergänzt werden.

Christina
Jungs- und Hundemama

Von Böblingen nach Berlin – und ab sofort unsere Fachfrau für Beauty, Gesundheit, Körper und Seele. Pfefferminzverrückt. Yogatante. Mit chronischem Putzfimmel. Wohnt entgegen aller Klischees nicht im Prenzlauer Berg. Steckt das Geld für die überteuerte Miete lieber in einen Babysitter und macht regelmäßig die Berliner Clubs unsicher. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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