Ihr müsst eure Daunenjacke waschen? So geht’s

Langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu, und wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, wieder öfter zur Daunenjacke oder -Decke zu greifen. Falls euch nach dem Hervorkramen auffällt, dass ihr die Daunenjacke waschen müsst, schießen euch vielleicht Horrorgeschichten von verklumpten Federn und fauligen Gerüchen durch den Kopf. Also das Projekt mitsamt teurer und geliebter Wäsche gleich in die Tonne treten und alles neu kaufen? Nicht, wenn ihr unseren einfachen aber äußerst hilfreichen Tipp befolgt.

daunenjacke-joggen

Die Daunenjacke waschen

Wir empfehlen generell, eure Daunenprodukte nur zu waschen, wenn es wirklich sein muss, und euch die Waschanleitungen genau durchzulesen.

Bevor es losgeht, bitte alle Reißverschlüsse schließen. Knöpfe, Klettverschlüsse und Schnurzüge dagegen öffnen und Schlafsäcke und Jacken auf links drehen, damit die besonders dreckige Innenseite genug abbekommt. Besonders hartnäckige Flecken könnt ihr mit Gallseife vorbehandeln.
Achtet darauf, dass genug Platz in der Waschtrommel ist und wascht immer nur ein Produkt auf einmal, um einen ausgiebigen Spülvorgang zu gewährleisten und zu vermeiden, dass die Daunen zusammenkleben. Schaltet dabei auf ein Fein- der Wollprogramm und nutzt spezielles Daunenwaschmittel. Jetzt steht eurem Ziel nichts mehr im Wege, und ihr könnt die Daunenjacke waschen.

Daunenjacke-Federn

Das Trocknen

Achtet auf dem Weg von der Waschmaschine zum Trockner darauf, Jacke oder Bettwäsche waagerecht zu tragen, da die nassen Daunen sonst verrutschen und sogar die Kammerwände beschädigen können.

Jetzt kommt der eigentliche Trick: Werft 3-4 saubere Tennisbälle mit in die Trommel, die alles richtig schön durchwirbeln und das empfindliche Material vor dem Verklumpen bewahren. Die Temperatur sollte 30°C nicht überschreiten. Lasst den Vorgang eine Stunde laufen, holt die Wäsche heraus, schüttelt sie kräftig durch und wiederholt das ganze 4-6 mal. Seid dabei nicht zu sparsam, da ein Rest an Feuchtigkeit die Daunen zum Stinken bringen kann und ihr wieder vor dem gleichen Problem stehen würdet, wie am Anfang. Alternativ zu den Tennisbällen könnt ihr auch Gefrierbeutel mit Flaschenkorken füllen und fest zuknoten.

Daniel
Der Professor

Daniel leidet unter chronischem Fernweh, weil er seiner Reiseleidenschaft aus finanziellen Gründen viel zu selten nachkommen kann. Seinen überdurchschnittlich gesunden Lebensstil versucht er an Wochenenden durch die ein oder andere Party zu kompensieren. Er ist, seit er denken kann, Vegetarier und kann mehr über Antioxidantien und Aminosäuren erzählen, als über das aktuelle Weltgeschehen.

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