Crème brûlée

Eine Ode an das vanilligschmelzende Wunder der ohnehin schon atemberaubenden, französischen Dessertkultur!
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Knack, knack, knack! Diese Glücksgefühle beim Aufklopfen der Karamellkruste!

Kaum eine Nachspeise erfreut sich weltweit so großer Beliebtheit wie die hellgelbe Creme mit der krossen Karamellkruste. Schon Amélie Poulain, Heldin in ihrer eigenen, fabelhaften Welt, Protagonistin des gleichnamigen Kultfilms, Gartenzwerg-Reiseveranstalterin, Servicefachkraft, Tochter, Pottwal-Frauchen und gute Fee von ganz Paris, wusste um die besondere Magie des Moments, wenn der Löffel das erste Mal sachte gegen die Zuckerdecke klopft und das Karamell, knackend, wie süße Eisschollen, auseinander bricht. Oh, là, là, Crème brûlée, je t’aime, von ganzem Herzen, für immer und ewig!

 


La Recette de crème brûlée

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Zutaten

für 6 kleine, handelsübliche Crème brulée Förmchen

400 ml
Sahne
150 ml
Vollmilch
80 g
Zucker
5
Eigelb
1
Vanilleschote
Zucker zum Karamellisieren

Zubereitung

Zu allererst: unbedingt echte Sahne und Kuhmilch mit hohem Fettgehalt verwenden, keinen SojaHaferMandelLowFatErsatz, sonst wird das nichts mit der Crème brûlée.

Sahne, Milch und Eigelb in einer Schüssel verquirlen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark heraus kratzen und zusammen mit dem Zucker in die Schüssel geben. Kurz mit dem Handrührgerät oder Mixer durchrühren. Die Masse nun für mindestens 30 Minuten, gerne auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Backofen auf 150°C vorheizen. Die Masse in die Förmchen füllen und diese in die Fettpfanne des Backofens (oder in eine Auflaufform) stellen, alles zusammen wandert nun in die mittlere Schiene des Backofens. Die Fettpfanne vorsichtig bis knapp unter den Rand mit kochendem Wasser füllen. Die Crème brûlée für ungefähr 50 Minuten stocken lassen.

Vorsichtig aus dem Backofen nehmen, damit kein Wasser in die Crème brûlée schwappt, und abkühlen lassen. Die Crème ist jetzt noch ein wenig schabbelig, kommt nun aber noch für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Vor dem Servieren kommt schließlich die knackige Karamellschicht auf die Crème brûlée. Pro Förmchen ungefähr einen Esslöffel Zucker auf die Crème geben, vorsichtig und gleichmäßig mit dem Brenner flambieren, bis der Zucker schmilzt und sich eine glatte, goldbraune Kruste bildet.

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Ob pur oder garniert mit Früchten, Crème brulée geht einfach immer!

Aus eigener Erfahrung empfehle ich, direkt die doppelte Menge Crème brûlée zu machen. Gerne auch in größeren Förmchen. Dieses Rezept ist nämlich so lecker, dass die winzigen Portionen mit quasi einem Haps weg sind.

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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