Marotten loswerden: So trinkst du genug

Natürlich, wenn ich in einer langweiligen Veranstaltung sitze oder als einzige Unterhaltung für eine lange Zugfahrt meine Wasserflasche dabei habe, dann bin ich immer super hydriert. Bei endlosen Frühstücken mit literweise O-Saft und Apfelschorle jauchzt mein Körper, und der Stoffwechsel ist auf Hochtouren. Im Alltag vergesse ich aber oft zu trinken, bin viel unterwegs, habe wenig Zeit, und meine Tasche ist eh immer so voll, da stopfe ich nicht auch noch eine schwere 1L Flasche hinein.

Ich vergesse auch ganz einfach, dass ich noch trinken muss – und zeige dann am Ende des Abends meinen Freunden ganz stolz die leere 0,5L Flasche, die ich ‚heute geschafft‘ habe. Dass das nicht gut ist muss mir niemand sagen.
Dass du wahrscheinlich auch viel zu wenig trinkst, muss ich dir sicher auch nicht sagen – obwohl es unserem Organismus so sehr schadet.

Aber wie können wir uns angewöhnen, genug Wasser für unseren Organismus aufzunehmen?

illustration-genug-trinkenGenug trinken lernen, aber wie?

Suche dir eine schöne Flasche, und fülle sie!

Was mir unheimlich geholfen hat: eine Flasche kaufen, die ich cool finde, die praktisch ist und genug Platz für ausreichend Flüssigkeit bietet. Achte auch darauf, dass die Flasche frei von Weichmachern ist – für mich war das ultimative Produkt meine Nalgene Flasche, die ich wirklich gerne überall mit hin nehme. Meiner Meinung nach ist es sehr sinnvoll, eine auslaufdichte Flasche zu kaufen, da du so sichergehen kannst, dass sie keine Weichmacher enthält und nicht so viel Müll produzierst. Als nächstes solltest du dir angewöhnen, deine Flasche zu jeder möglichen Gelegenheit aufzufüllen. Dadurch hast du immer genug Wasser dabei. Wenn du eher keinE WassertrinkerIn bist, kannst du auch ein klein wenig Sirup hinzufügen, zum Beispiel Holunderblütensirup.genug-trinken-wie-flaschen

“Ein Wasser, bitte!“

Wenn du unterwegs bist und dir einen Kaffee für die U-Bahn-Fahrt holst, oder im Restaurant mit deinen FreundInnen Rotwein trinkst: bestelle immer ein Wasser zu deinem Getränk dazu (kostet in guten Restaurants oder Cafès oft auch nichts). Es gibt gespaltene Meinungen, ob Kaffee dem Körper Wasser entzieht oder nicht. Aber schaden wird das zusätzliche Glas Wasser definitiv nicht.

Setze dir ein Ziel

Ein Minimum an Trinkmenge steigert deine Motivation und zeigt dir, ob du wirklich genug trinkst und was für Fortschritte du machst. Dein Ziel kann sein, deine Flasche viermal am Tag nachzufüllen, oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit die erste Füllung deiner Flasche ausgetrunken zu haben. Ein Bewusstsein dafür, wieviel du schon getrunken hast und wie nah du deinem Ziel bist, macht eine kleine Trinkpause viel wahrscheinlicher, um dein Tagesziel zu erreichen. Wenn du wirklich große Probleme hast, an dein Mindestziel zu gelangen – schaffe dir eine Belohnungen!

 

Zettel und Wecker für ganz Vergessliche

Mache dir die Technisierung der Gesellschaft zum Vorteil, und speichere dir verschiedene Wecker in deinem Handy. So kannst du zum Beispiel Alarme einstellen, die jede Stunde vibrieren, um dich an das Trinken zu erinnern.
Genauso kannst du es im Computer-Kalender machen, oder du kannst eMail reminder verwenden. Für Leute, die es eher analog mögen, funktionieren aucherinnerung-genug-trinken
Post-it’s am Kühlschrank oder eine Erinnerung von Familienmitgliedern oder Freunden.
Ganz simpel: habe deine Flasche immer in Sicht- und Reichweite, zum Beispiel auf deinem Schreibtisch während der Arbeit, oder in der Tasche bei den Autoschlüsseln. Stelle dir deine Gläser dorthin, wo du sie siehst.
Auch mit der größten Motivation braucht es einige Zeit, ausreichend Flüssigkeit zu trinken. Erinnerungen sind absolut legitim und gerade am Anfang sehr hilfreich. Fange mit kleinen Schritten an, und setze dir für den Anfang keine allzu unrealistischen Ziele – sonst scheiterst du sehr zeitig und gibst vielleicht doch auf.

Viel Erfolg!

Magdalena
Wedding, äh Haushaltsplanerin in spe

Magdalena ist allzeit bereit: Wenn es ums Organisieren, Planen und Tüfteln geht, ist sie deine Frau. Als kleine Mutti hat sie für jeden einen Tip parat und achtet penibelst darauf, dass alles so ist wie es sein soll. Und wenn das nicht möglich ist – kennt ja jeder – dann backt sie einfach und zaubert irgendeine Köstlichkeit aus dem Ofen. Oder macht ein bisschen Stress-Bewältigungs-Meditation. Aber das soll geplant sein…

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