Rosenkohl kochen. Aber lecker!

So schmeckt das Wintergemüse richtig gut!

Rosenkohl kochen kommt vielen von uns eher selten in den Sinn. Die kleinen grünen Köpfchen erfreuen sich hierzulande nämlich nicht immer großer Beliebtheit. Oftmals werden sie einfach nur blanchiert, und das zu lange, sodass sie als die bittere, unbeliebte Beilage zum Festtagsbraten am Tellerrand landen. Damit ist jetzt Schluss: Wir zeigen euch, wie man Rosenkohl kochen kann, damit er auch als eigenständiges Hauptgericht eine richtig gute Figur macht – aufregend neu im Geschmack und gar nicht bitter!

Rosenkohl-kochen

Rosenkohl kochen – ein Boost für die Gesundheit

Seine Hochsaison hat der oftmals unterschätzte Rosenkohl von September bis Februar. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die kleinen Röschen relativ fest sind und ein strahlend-frisches Grün haben. Wenn Rosenkohl schon etwas weicher ist, hat er weniger Geschmack.
Doch nicht nur viel Geschmack steckt in den kleinen Röschen, sondern auch eine ganze Menge an Vitaminen, vor allem Vitamin C. Rosenkohl enthält fast doppelt so viel Vitamin C wie Orangen! Gerade deswegen sollten wir vor allem jetzt in dieser kalten und feuchten Jahreszeit ganz viel davon verspeisen, um unser Immunsystem zu stärken und unseren Körper vor fiesen Grippeviren zu schützen. Dazu kommen dann noch eine Menge Ballaststoffe, die unsere Verdauung in Schwung bringen.

Also nicht lang schnacken und ran an die Röschen!


Rosenkohl-Käse-Auflauf

Ein ganz fantastisches Gericht, dem auch der passionierteste Rosenkohl-Gegner nicht widerstehen kann, ist unser Rosenkohl-Käse-Auflauf. Dazu brauchst du folgende Zutaten:

Zutaten

Sauce:
2 EL
Butter (ungesalzen)
2 EL
Mehl
1/2 l
Vollmilch
150 g
geräucherter Gouda (gerieben)
grobes Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Rosenkohl:
750 g
Rosenkohl
grobes Salz
Darüber:
150 g
gereifter Gouda (gerieben)
Räuchersalz

Zubereitung

Rosenkohl-kochen

Den Ofen auf 180°C  vorheizen.

Für die Béchamel-Sauce schmilzt du die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze. Gib dann das Mehl dazu und vermische beides mit einem Schneebesen, bis die Mischung ganz leicht zu köcheln beginnt. Die Milch portionsweise dazugeben und einkochen lassen. Dabei gut rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Temperatur gegebenenfalls etwas verringern, wenn die Mischung zu stark kocht. Sonst kann sie leicht anbrennen. Das Ergebnis sollte eine sämige weiße Sauce sein. Dann mit Salz und Pfeffer würzen, den geräucherten Gouda hineingeben und unter Rühren schmelzen lassen.

In der Zwischenzeit wird der Rosenkohl blanchiert: Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Rosenkohl für ca. 3-4 Minuten darin garen lassen, bis er außen weich ist. Dann das Wasser abgießen und den Rosenkohl in eine Kasserole geben.

Anschließend die fertige Béchamel über den Rosenkohl gießen und mit dem gereiften Gouda und dem Räuchersalz bestreuen.

Das Gratin wird ca. 25 Minuten lang gebacken, bis der Käse eine schöne goldbraune Farbe hat.

Guten Appetit!

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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