Selbstgemachter Rhabarber-Gin

Rhabarber

Endlich Frühling!

Kulinarisch gesehen gehören der Frühling und der frühe Sommer zu meinen liebsten Jahreszeiten: Knackiger Spargel und saftig-süße Erdbeeren, frischer junger Blattspinat und natürlich: Rhabarber!

Rhabarber, vernünftig zubereitet, ist für mich ja sowas wie die super-saure Fruchtgummizunge vom Kiosk, nur in gesund und frisch und mit Vitaminen statt Geschmacksverstärkern. (Ok, und leider auch ohne dieses geile, kribbelnde Saure-Zucker-Salz-Whatever-Gemisch drumrum. Also wenn der Rhabarber das noch mitwachsen lassen könnte, dann…)

Wenn es wiederum nicht um Frühlingsspezialitäten, sondern um Hochprozentiges geht, dann schlägt mein kleines Longdrinkherz ganz gewaltig und mit mindestens vierzig Umdrehungen für Gin. Und das nicht nur von April bis Juni, sondern eher so von April bis April. Und dann bis zum nächsten April. Und so weiter.

Und wie ist das mit köstlichen Dingen, die einzeln und für sich alleine schon super gut sind und dann plötzlich fusioniert werden? Richtig, Geschmacksjackpot! Das wissen wir schon von so feinen Dingen wie Bacon-Schoko-Cupcakes (Bacon! Schoko! Cupcakes!) oder Klassiker Karamell mit Meersalz.

Logische Konsequenz?

Ich mach mir Rhabarber-Gin!

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Selbstgemachter Rhabarber-Gin

Zutaten

Rhabarber
Gin
Zucker
Einmachgläser

Zubereitung

Ich habe bewusst auf konkrete Mengenangaben verzichtet und überlasse es jedem selbst, wie viel Rhabarber-Gin er herstellen möchte. Von ein bis zwei Gläsern bis zu einem ganzen Jahresvorrat (es dauert bis zum nächsten Frühling, bis es wieder Rhabarber gibt!) ist alles möglich.

Den Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden. In die Einmachgläser füllen, mit Zucker betreuen und mit dem Gin auffüllen. Gläser luftdicht verschliessen.

Und nun heißt es: Warten. Und zwar ganze 6 Wochen. So lange brauchen Gin und Rhabarber, um sich so richtig schön miteinander bekannt zu machen. Und nach diesen sechs Wochen hat dein Gin dann ein unglaublich feines, leicht säuerliches Rhabarber-Aroma! Macht sich perfekt, ganz klassisch, mit einem guten Tonic.

Und die übrigen Rhabarberstückchen kannst du dezent in deiner Erdbeerbowle unterbringen!

 

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Fotos via fennelandfern.co.uk

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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