Einfach unwiderstehlich – unser Ramen Rezept

Auch wenn der Frühling so langsam in fast greifbare Nähe rückt – in knapp zwei Wochen ist schließlich offizieller Frühlingsanfang – gibt es sie aber immer noch: diese grauen, tristen, windigen, kalten, nassen Tage. Und genau an solchen Tagen mag man sich einfach nur einmummeln und die Welt und ihr schlechtes Wetter aussperren. Das funktioniert am besten mit einer schönen heißen Suppe. Wenn deine perfekte Suppe heiß, sättigend und super lecker sein soll, dann ist unser Ramen Rezept genau das Richtige für dich!

Ramen-Rezept

Ramen was?!

An sich sind Ramen eine Art japanischer Nudeln aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Wenn man von Ramen spricht, ist damit aber meistens die berühmte Ramen-Suppe gemeint, die in Japan neben Sushi ein absolutes Nationalgericht ist.
Dass die Ramen-Suppe ursprünglich aber gar nicht aus Japan sondern aus China stammt, weiß kaum jemand. Zuerst so richtig aufgetaucht ist das Kultgericht Anfang des 20. Jahrhunderts und hieß damals noch “shina soba”, was auf seinen chinesischen Ursprung hinweist. Auch der heutige Name Ramen setzt sich aus zwei chinesischen Wörtern zusammen, dem Wort für “ziehen” und “ Nudel”, weil chinesische Nudeln oftmals mit der Hand gezogen werden.

Ramen Rezept

Wo auch immer die Ramen-Suppe herkommt, sie erfüllt alle Bedingungen, um ein absolutes Wohlfühlessen zu sein: Weiche herzhafte Nudeln werden in salziger Brühe, die ein bisschen an Hühnerbrühe erinnert, richtig heiß serviert, und zwar im komfortabelsten und handlichsten Gefäß, das es gibt – einer Schüssel. Absolut unschlagbar.


Ramensuppe

In Japan haben Ramen einen solchen Kult-Status, dass man ihnen in Yokohama sogar ein ganzes Museum gewidmet hat. Hier findet man auch Nachbauten der beliebtesten Ramen-Restaurants in ganz Japan, wo man auch die besten Suppen verspeisen kann. Tja, Ramen haben sich eben bewährt, darum können wir euch unser Rezept nicht vorenthalten.

 

Ramen-Rezept

Zutaten

Für die Brühe:
850ml
Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
3
Knoblauchzehen
1EL
Sojasauce
1TL
Worcestershiresauce
1/2TL
Chinesisches Fünf-Gewürze-Pulver (z.B. von Bamboo Garden)
1 Prise
Chilipulver
2 Scheiben
Ingwer
Als Topping:
375g
Ramen-Nudeln
400g
gebratenes Schwein oder Huhn in Scheiben geschnitten (angebraten in Sojasauce und Knoblauch)
(oder verschiedenes Gemüse nach Geschmack)
100g
Spinatblätter
4EL
Maiskörner
2
hartgekochte Eier (geschält und halbiert)
Zum Garnieren:
große Nori-Algen-Stückchen
Sesamkörner
Frühlingszwiebeln oder Schalotten (in Scheiben geschnitten)

Zubereitung

Das Schweine- oder Hühnerfleisch in Scheiben schneiden und in der Pfanne zusammen mit einer Knoblauchzehe, Sojasauce und Sesamöl anbraten.
Die Ramen-Nudeln in kochendem Wasser al dente kochen, dann abgießen. Nicht zu weich kochen, die Nudeln ziehen dann in der Suppe noch etwas nach.
In einem großen Topf die Hühnerbrühe zusammen mit den restlichen zwei halbierten Knoblauchzehen, Sojasauce, Worcestershiresauce, Ingwer, dem Fünf-Gewürze-Pulver sowie dem Chilipulver zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen. Die Brühe abschmecken und gegebenenfalls etwas Salz, Zucker oder Sojasauce dazugeben.
Die Nudeln auf vier Suppenschüsseln aufteilen und jeweils Schweine- oder Hühnerfleisch, Spinat, ein halbes Ei und einen Teelöffel Maiskörner darauf verteilen.
Die Brühe auf die Schüsseln aufteilen und mit Nori-Algen, Frühlingszwiebeln und Sesamkörnern garnieren.

Die Ramen sollten am besten relativ schnell verputzt werden, sonst werden sie in der Suppe zu weich. Darum schlürft man beim Ramen-Essen auch gerne mal, damit die heiße Brühe etwas abgekühlt wird und zusammen mit den Nudeln im Mund landen.
Also nicht so schüchtern, und guten Appetit!

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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