Pasta mit Rosenkohl und Maronen

Pasta mit Rosenkohl und Maronen. Pasta? Geht immer, hör ich euch sagen. Maronen? Lecker, Weihnachtsmarkt und so, nickt ihr zustimmend. Aber Rosenkohl? Rosenkohl?!? Ich weiß, ich weiß, Spaghetti Bolognese hätten vermutlich mehr Likes abgegriffen als die kleinen, runden Kohlköpfchen aus Brüssel. Irgendwie haben die nämlich einen viel zu schlechten Ruf. Zu Unrecht!

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Foto: veggi.es

BFFs: Rosenkohl und Maronen

Denn zum einen sind die kleinen Röschen super gesund (Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe sowie die Vitamine A, B2 und C), schmecken viel besser, als wir aus Kindertagen in Erinnerung haben (klar, sind schon ein wenig bitter, die Dinger, aber das ist Gin Tonic schließlich auch, und den würden wir ja auch nicht von der Bettkante bzw. dem Tellerrand stoßen…) und dann sehen sie auch noch recht niedlich aus (Winzige! Kohlköpfe! Sozusagen die Pandabärenbabys des Gemüsebeets!).

Höchste Zeit also, dem Rosenkohl eine neue Chance zu geben! Und damit das auch mäkeligen Essern leicht fällt (Liebhaber dürfen sich einfach entspannt zurücklehnen und sich schon mal auf den zarten Kohl freuen), kommen die kleinen grünen Vitaminbomben bei uns zusammen mit Nudeln und karamellisierten Maronen in einer cremigen Soße auf den Tisch.

Dieses Wintergericht kann natürlich auch mit Soja- oder Hafersahne zubereitet und somit veganertauglich gemacht werden, oder sich, für die Fleischesser unter euch, als Beilage zu Schweinemedaillons oder mit gebratenen Rinderfiletspitzen servieren lassen. Noms.

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Foto: Shutterstock/etorres

Pasta mit Rosenkohl und Maronen

Zutaten

für 4 Personen

500 g
Pasta, zum Beispiel Linguine oder Tagliatelle
400 g
Maronen, vorgekocht und vakuumverpackt
400 g
Rosenkohl
2
Schalotten
2
Knoblauchzehen
100 ml
Weißwein
300 ml
Gemüsebrühe
250 ml
Sahne/Sojasahne/Cremefin
2 EL
Butter
2 EL
Ahornsirup
Einige Zweige
Thymian
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen – die genaue Dauer bitte auf der Nudelpackung ablesen, sonst wird’s weich und glitschig!

Während die Nudeln kochen, den Rosenkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen, den Strunk kürzen und kreuzförmig einschneiden. Ebenfalls in gesalzenem Wasser kochen (für gut 8 Minuten), dann kalt abschrecken und beiseite stellen.

Schalotten und Knoblauch fein hacken, einen Esslöffel Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Schalotten hinzugeben. Kurz dünsten, dann die Hälfte der Maronen (ebenfalls fein gehackt) dazugeben und kurz anbraten. Einen Esslöffel Ahornsirup darüber verteilen und unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme karamellisieren lassen. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe und den gezupften Thymian zufügen und alles köcheln lassen, bis die Brühe fast vollständig eingekocht ist.

Vom Herd nehmen, Sahne hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und fein pürieren.

In einer zweiten Pfanne den Löffel Butter schmelzen, die zweite Hälfte der Maronen (diesmal am Stück) und den vorgegarten Rosenkohl darin anschwitzen und mit dem restlichen Ahornsirup karamellisieren lassen.

Die Pasta zur Soße geben, auf tiefen Tellern anrichten und das Rosenkohl-Maronen-Gemüse darauf verteilen. Fertig!

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Foto: veggi.es

 

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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