Dreimal Muttersaft bitte!

Mit Vitaminbomben gegen lästige Erkältungen

Bei diesen Temperaturen grenzt es schon an ein Wunder, wenn man sich nicht erkältet! Minusgrade begünstigen den Weg der Viren und Bakterien in unseren Körper. Um keinen Husten, Schnupfen und Co. zu bekommen und die Abwehrkräfte zu stärken, brauchen wir eine hohe Dosis an Vitaminen – und die findet man, in extrem hoher Konzentration, in so genannten Mutter- oder auch Ursäften. Dabei handelt es sich um 100-prozentige Säfte aus Früchten, die nicht weiter verdünnt werden. Wir stellen euch heute drei davon vor.

Acerola-Muttersaft

Die Acerola-Kirsche wächst in den Tropen und ähnelt in Farbe und Größe einer Kirsche. Ihr Fruchtfleisch schmeckt allerdings nach Apfel und hat eine intensive Säure. Und mit 1700 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Frucht lässt sie Zitrusfrüchte wirklich alt aussehen.
Im Vergleich: eine Zitrone hat nur circa 50 Milligramm pro 100 Gramm Frucht! Dieser Wert kann sich wirklich sehen lassen! Zudem besitzt sie noch viele weitere gesunde, bioaktive Stoffe, wie Vitamin B1, B2, B5, Provitamin A, Magnesium und Kalzium. Diese ganzen Inhaltsstoffe stärken nicht nur das Immunsystem, sondern bieten auch einen hohen und effektiven Zellschutz.
Leider verdirbt die Acerola-Kirsche recht schnell, wenn sie einmal von ihrem Strauch gepflückt wurde. Deshalb eignet sie sich leider nicht für den weiten Transport.

Wie?

Die beste Form, um so viel wie möglich von der Frucht und den gesunden Inhaltsstoffen zu bekommen, ist der Acerola-Muttersaft. In ihm stecken alle natürlichen Inhaltsstoffe und man bekommt ihn in ausgewählten Drogeriemärkten, Bioläden oder ganz einfach online.
Man kann ihn mit anderen Säften vermischen, ihn pur genießen oder in Fruchtsoßen oder Desserts verarbeiten. Der Saft ist sehr dickflüssig, da es sich um reines Fruchtmarkt handelt und schmeckt fruchtig-säuerlich. 
Einmal geöffnet, ist er bis zu drei Tage haltbar.

Cranberry-Muttersaft

Die Cranberries sind in Deutschland schon länger bekannt, und am liebsten essen wir sie in getrockneter Form – im Müsli, in Schokolade oder pur als kleiner Snack zwischendurch.
Dabei haben die tollen Beeren aus Nordamerika aber leider schon viele ihrer grandiosen Superkräfte verloren, wenn sie erst einmal getrocknet sind.
Cranberries werden viele verschiedene Heilkräfte nachgesagt, so sollen sie antibakteriell und harntreibend sein und deshalb auch bei Blasenentzündung helfen. Sie können sich aber auch auf Gicht, Durchfall, Nierenbeckenentzündungen, Prostatabeschwerden, Rheuma, Fieber, Appetitlosigkeit und sogar auf Frühjahrsmüdigkeit positiv auswirken. Diese vielseitige heilende Wirkung liegt vor allem an den verschiedenen zum Teil hoch dosierten – Vitaminen und Mineralstoffen der „Kranich-Beere.“
Die heilende Wirkung der Cranberry hängt dennoch von der Häufigkeit des Verzehrs und der Dosierung ab.

Wie?

Es gibt Cranberries in Tabletten- und Pulverform, roh als ganze Frucht und die schon erwähnte getrocknete Beere. Roh schmecken sie eher gewöhnungsbedürftig, da sie recht sauer und bitter sind. Daher eignet sich auch hier die Variante des 100-prozentigen Saftes. Dieser schmeckt verdünnt mit anderen Säften eigentlich sehr fruchtig. Hier sind alle Inhaltsstoffe pur und frisch vorhanden, so können sie ihre Wirkung voll entfalten.
Den Cranberry-Muttersaft ebenfalls innerhalb weniger Tage nach dem Öffnen verbrauchen.

Sanddorn-Muttersaft

Um das Immunsystem längerfristig zu stärken, bietet es sich an, Sanddorn-Muttersaft regelmäßig in der kalten Jahreszeit zu sich zu nehmen.
Bereits ein Esslöffel des Saftes deckt den Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt bietet die orangene Frucht außerdem auch Vitamin A, E, F und H, sowie mineralische Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, wie Saponine und Flavonoide.
Sanddorn wirkt entzündungshemmend, krebsvorbeugend, cholesterinsenkend, arteriosklerosevorbeugend und immunregulierend.

Wie?

Im Vergleich zum Cranberry- und Acerola-Muttersaft, schmeckt der Sanddorn-Muttersaft wohl am säuerlichsten. Da der Sanddorn-Muttersaft ähnlich sauer wie Zitrussäfte ist, kombiniert man ihn am besten mit anderen Lebensmitteln. Der Sanddorn-Muttersaft eignet sich auch als Heißgetränk. In Quark oder Joghurt schmeckt ein Schuss Sanddorn-Muttersaft sehr gut. Außerdem kann der Muttersaft für fruchtige Chutneys, als Essigersatz in Salaten, zum Müsli oder für Marinaden verwendet werden.
Einmal geöffnet, ist er im Kühlschrank bis zu drei Tage haltbar.

Vitaminbomben par excellence

Muttersäfte sind wahre Vitaminbomben und schmecken dabei noch ziemlich gut. Sie lassen sich in diverse andere Rezepte einarbeiten und stärken unser Immunsystem.
Auch die Muttersäfte von Granatapfel, Holunder, Heidel- oder Preiselbeere warten mit vielen sekundären Pflanzenstoffen und etlichen Vitaminen auf.
Einfach testen, welcher euch am besten schmeckt. Und dann besonders in der kalten Jahreszeit genießen, um euch vor nervigen Erkältungen zu schützen.

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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