Mhmmm, Maronencremesuppe!

maronencremesuppe
Maronencremesuppe mit Speck. Nomnomnom!

Graue Herbsttage schreien förmlich nach dampfend heißer Suppe. Irgendwo müssen die Glückshormone ja herkommen, wenn schon nicht aus dem, saisonal bedingt abwesenden, Sonnenschein-Vitamin-D.

Und um die Herbstsuppe schön authentisch zu halten, orientieren wir uns bei den Zutaten natürlich am liebsten an besonderen Köstlichkeiten, die nur für kurze Zeit zu haben sind – so wird die Suppe gleich viel wertiger, macht noch glücklicher, und, mal ganz ehrlich, Ganzjahres-Tomatensuppe kann sowieso jeder.

Eine meiner absoluten Lieblingssuppen ist Kürbissuppe – ein wenig asiatisch angehaucht mit Kokos, Orange und Ingwer. Doch manchmal kommt sogar mir der Kürbis zu den Ohren raus (nicht wörtlich) oder es darf etwas edler sein als ein schnelles, orangenes Dinner-Süppchen auf der Couch mit Netflix als Date (sehr wörtlich).

Ist das der Fall, kommt die Marone ins Spiel. Auch bekannt als Maroni, Esskastanie oder Edelkastanie, geliebt als geröstete Leckerei vom Weihnachtsmarkt, und nicht zu verwechseln mit der ungenießbaren Rosskastanie. Püriert als Süppchen und garniert mit super knusprigen Speckstückchen, ist die Maronensuppe nicht nur eine feine Abwechslung in der Suppenschüssel, sondern auch eine perfekte Vorspeise für romantische Dinner oder das weihnachtliche Festmahl.

 


Maronencremesuppe mit Speck

Zutaten

Als Vorspeise für 4 Personen oder als Hauptgang für 2 Personen

400 g
Maronen, vorgekocht und geschält
2
Schalotten
750 ml
Gemüsefond
250 ml
Milch
250 ml
süße Sahne (oder Cremefine)
2 EL
Butter
150 g
Speck, in Scheiben
Salz
Pfeffer
Zimt

Zubereitung

Vorgekochte, geschälte Maronen gibt es im Herbst in der gut sortierten Gemüseabteilung im Supermarkt. Einvakuumiert und im Karton sind sie viel leichter zu zubereiten als rohe Maronen, schmecken aber genauso lecker.

Die Maronen in grobe Stücke schneiden, die Schalotten fein würfeln. Butter in der Pfanne zerlassen, Schalotten und Maronen darin anschwitzen und mit dem Gemüsefond aufgießen. Bei mittlerer Hitze eine gute halbe Stunde einkochen lassen.

In der Zwischenzeit den rohen Speck in perfekten, knusprigen Bacon verwandeln. Das geht am besten im Backofen – auf was ihr dabei achten müsst, könnt ihr in meinem Super-Crispy-Bacon-Post nachlesen.

Sahne und Milch zur Suppe geben, und das Ganze mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Zimt abschmecken und nochmals kurz aufkochen.

In Suppentellern verteilen und den krossen Speck darüber bröseln.

Lasst’s euch schmecken!

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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