Spaghetti mit Kürbis-Soße und Knoblauch-Grünkohl

Der Herbst kann kommen!

Der Herbst bringt nicht nur viele wunderschöne Farben mit sich, sondern auch tolle und leckere Gerichte, auf die wir lange verzichten mussten. Am meisten freue ich mich immer auf Kürbis und Kohl. Beide sind so vielseitig einsetzbar und harmonieren hervorragend miteinander. Perfekt für eine leckere, kulinarische Herbststimmung auf dem Teller ist unser heutiges Kürbis-Rezept:

Spaghetti mit Kürbis-Soße und Knoblauch-Grünkohl

Foto: pinchofyum.com
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Bei diesem Herbstgericht wird der Kürbis zu einer deliziösen, sehr cremigen Soße verarbeitet, die perfekt mit den Nudeln harmoniert. Dazu gibt es einen leckeren und frischen Grünkohl, der Dank des Knoblauchs alles andere als fad ist. Hmm… ein wunderbares, vegetarisches Herbstessen. Dazu noch eine hübsche, herbstliche Tischdeko, und ihr braucht nichts weiter, um ohne Tränen „Adio Sommer“ zu sagen.


Spaghetti mit Kürbis-Soße und Knoblauch-Grünkohl

Zutaten

1 Tasse
getrocknete Tomaten in Öl
2
Knoblauchzehen (gehackt)
3
Salbei Blätter
1
Zwiebel
375 ml
Kürbis Püree
250 ml
passierte Tomaten
1 Liter
Gemüsebrühe
1 TL
getrockneter Basilikum
125 ml
Sahne
1 Messerspitze
Zimt
250 Gramm
Spaghetti
2 EL
Olivenöl mit Knoblauch
1 Bund
frischer Grünkohl
2 EL
Parmesan oder Manchego
Salz, Pfeffer und Chillipulver

Zubereitung

Für die Kürbis-Soße

Das Öl der getrockneten Tomaten in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln, getrocknete Tomaten und Salbei in Streifen schneiden. Dann die Zwiebeln, zusammen mit den getrockneten Tomaten, in den Topf geben. Danach den gehackten Knoblauch und den Salbei dazu geben und alles so lange andünsten, bis es weich ist und gut duftet. Danach gebt ihr das Kürbis-Püree (gibt es zu kaufen oder ihr macht es einfach selbst, siehe weiter unten) und die passierten Tomaten dazu. Außerdem auch den getrockneten Basilikum und den Zimt.  Das alles darf dann ungefähr 15 Minuten leise vor sich hin köcheln. Wenn die Soße zu dick wird immer wieder etwas von eurer Brühe dazu gießen. Nach den 15 Minuten gebt ihr alles in einen Mixer oder püriert es mit einem Mixstab. Aber Achtung: nicht spritzen! Das könnte weh tun, die Soße ist heiß! Am besten ihr lasst die Soße erst abkühlen, bevor ihr sie püriert. Zum Schluss gebt ihr die Sahne in eure Soße und erwärmt sie wieder. Jetzt mit Salz, Pfeffer und Chillipulver abschmecken.

Währenddessen könnt ihr bereits die Spaghetti nach Anleitung zubereiten. Natürlich könnt ihr eure Nudeln auch selber machen – dass wäre die Krönung! Aber Spaghetti aus der Packung tun es natürlich auch 😉

Für alle „Nicht-Vegetarier“, die das Gericht gerne mit Fleisch aufpeppen wollen: Rinderhack passt perfekt dazu! Einfach gut anbraten, mit Salz, Pfeffer und Chili würzen, und in die Soße geben.

Foto: pinchofyum.com
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Für den Knoblauch-Grünkohl

Den Grünkohl vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden.  Für das Olivenöl mit Knoblauch nehmt ihr entweder fertig gekauftes Knoblauchöl oder ihr drückt den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse direkt in das Öl und lasst es ein wenig darin ziehen. Erhitzt euer Öl bei mittlerer Hitze und gebt dann den Grünkohl dazu. Wenn der Kohl langsam in sich zusammenfällt ist er gut. Kocht ihn nicht zu lange, sonst gehen Farbe und Vitamine verloren. Er darf noch leicht knackig sein. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vermengt nun eure Pasta mit der cremigen Kürbis-Soße. Als Topping gebt ihr den Grünkohl oben drauf. Um noch ein besonderes Highlight (optisch und geschmacklich) zu setzen, bestreut ihr das Ganze mit Parmesan oder Manchego. Hmm… zum Verlieben! Guten Appetit!

kürbis-soße-grünkohl

Kürbis-Püree

Für das Kürbis-Püree müsst ihr euch zuerst für eine Kürbis-Sorte entscheiden. Zu empfehlen sind Hokkaido, Butternuss- oder Muskat-Kürbis. Ihr braucht die doppelte Menge Kürbis. Also wenn ihr 375 ml Püree wollt, braucht ihr 750 Gramm Kürbis.

Zutaten

750 Gramm
Kürbis
ca. 200 ml
Brühe

Zubereitung

Als erstes schält ihr euren Kürbis und befreit ihn von den Kernen. Dann schneidet ihr ihn in Stücke oder Streifen und backt ihn bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) ca. 40-50 Minuten bis er schön weich ist. Wenn er abgekühlt ist püriert ihr ihn zusammen mit etwas Brühe zu einem Brei. Für Süßspeisen (zum Beispiel als Füllung für einen Kuchen) nehmt ihr statt Brühe einfach Wasser oder Milch. Alternativ könnt ihr ihn auch gleich in der Brühe oder im Wasser weich kochen und anschließend pürieren – das geht schneller.

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Foto: pinchofyum.com

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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