EM Fusion Food: Guinness-Brezel-Pralinen

EM Fusion Food hat heute auf dem kulinarischen Spielplan: Nordirland gegen Deutschland.

 

Guinness-Brezel-Pralinen

Weltranglisten – Sechsundzwanzigster gegen den amtierenden Weltmeister. Kleeblätter und Kobolde gegen Schwarzwaldtannen und Lederhosen.

Und weil wir uns gerade schon so schön in den Klischees suhlen, noch ein paar kleine Gemeinsamkeiten der beiden Nationen: Die große Kartoffel-Liebe, die Nordirland und Deutschland kulinarisch eint. Oder das Bier. Oh, ja, das Bier!
Wobei auch hier die Deutschen die Nase bzw. den Bierbauch vorne haben. Auf Platz 2 der Bier-Weltrangliste tummeln wir uns, mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 107 Litern. Unsere irischen Freunde schaffen gerade einmal 81 Liter Gerstensaft jährlich und liegen damit auf Platz 7.
Ob das bereits ein Zeichen ist, ein gutes Omen für heute Abend? Schlagen wir Nordirland nicht nur beim Bierkonsum, sondern auch auf dem grünen Rasen?
Wir werden sehen…

Fest steht allerdings, dass sich heute zwei Nationen voll treuer Bierfreunde gegenüber stehen. Ob irisches Stout oder deutsches Hefeweizen, in ihrer Liebe zum Biere sind sie vereint. Was liegt also näher, als das köstliche, goldene Gebräu in den Mittelpunkt unseres heutigen EM Fusion Food Rezeptes zu stellen?!

Dienstag, 21. Juni 2016, 18 Uhr.
Für Nordirland auf dem Platz: würziges Guinness.
Für Deutschland tritt an: die Laugenbrezel.

Zusammen ergeben diese beiden das perfekte Fingerfood zum heutigen Spieltag:


Guinness-Brezel-Pralinen

(Passend zum Thema übrigens fussball-förmig rund, unsere Fusion-Pralinchen! Natürlich gibt es das Rezept wie immer auch als Pdf zum downloaden.)

Und so wird’s gemacht:

Zutaten

für ca. 35 Stück

350 ml
Guinness Extra Stout
200 g
Zartbitterschokolade
120 g
weiche Butter
200 g
Salzbrezeln (oder Salzstangen also nicht die vom Bäcker, sondern die Snacks ausm Chipsregal)

Zubereitung

Gerade einmal vier Zutaten benötigst du für die sagenhaften Guinness-Brezel-Pralinen – viel einfach geht’s wirklich nicht!

Zuerst gibst du 80 ml deines köstlichen, dunkeln Guinness in einen kleinen Topf und stellst ihn beiseite. Das restliche Bier kommt in einen zweiten Topf und wird langsam zum Kochen gebracht. Nun heißt es, sich in Geduld zu üben. Ungefähr 15 bis 20 Minuten muss dein Guinness nun auf dem Herd einkochen, bis ein kleiner, dickflüssiger, sirupartiger Rest übrig geblieben ist. Lass den Topf mit dem Guinness nicht zu lange alleine und rühre immer wieder um, damit dir dein Biersirup nicht anbrennt.

Währenddessen kannst du 180 g deiner Salzstangen zu einem feinen „Brezelmehl“ verarbeiten. Entweder in der Küchenmaschine, und falls du keine hast, mit Trick 17: Gib die Salzstangen in einen Gefrierbeutel, lass die Luft raus und verschließe ihn gut. Auf die Arbeitsfläche legen und mit einer Flasche nudelholz-mäßig so lange über die Salzstangen walzen, bis sie pulverisiert und alle Stücke verschwunden sind. Voilà, Brezelmehl!

Die Schokolade in kleine Stücke teilen und in den ersten Topf zu den 80 ml Guinness Stout geben. Bei geringer Wärmezufuhr auf dem Herd die Schokolade langsam im Bier schmelzen lassen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nach und nach die weiche Butter zugeben. Wenn sich alles zu einer homogenen Masse verbunden hat, kannst du den Topf vom Herd nehmen und das „Brezelmehl“ und dein „Guinnesssirup“ unterheben.

Füll deine Pralinenmasse in eine Schüssel, mache den Deckel drauf und ab damit  für mindestens drei Stunden, gerne auch über Nacht, in den Kühlschrank und fest werden lassen.

Nun kannst du, mit Hilfe eines Teelöffels, kleine Portionen ausstechen und zwischen deinen Handflächen kugelförmige Trüffelpralinen formen. Die Pralinen kannst du bis zu sieben Tage gekühlt und eingetuppert im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vorm Servieren wälzt du sie in den groben Bröseln der restlichen Salzbrezeln – so bekommen die zartschmelzenden Guinness-Bretzel-Pralinen den perfekten, knusprig-salzigen Kick!

(Edit: EIGENTLICH wälzt man die Pralinen noch in den Brezelkrümeln. Außer man arbeitet in einer verfressenen Redaktion, vergisst die Brezeln in der Küche, und bis man den Fauxpas bemerkt, wurden sie bereits bis auf ein paar klägliche Reste von den Kollegen verspiesen. In solchen Fällen kann man die Pralinen auch ohne Knusper-Brösel servieren. Siehe Foto.)

Guinness-Brezel-Pralinen

 

 

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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