How to Flapjack? Den neuen Müsliriegel selber machen!

Ein gebackener Müsliriegel? Ja, das geht. Und wir zeigen euch gleich drei Mal, wie das geht.

Wir von Zitronenzauber sagen euch wie ihr eure Flapjacks selber machen könnt. Wenn ihr euch jetzt erst einmal fragt „Was zur Hölle sind denn Flapjacks?“, dann seid getröstet, allzu bekannt sind die gebackenen Müsliriegel in Deutschland noch nicht. Wir denken aber, dass sich das bald ändern wird. Und damit ihr voll im Trend seid und nicht nur wisst, was Flapjacks sind, sondern auch Flapjacks selber machen könnt, haben wir gleich drei tolle DIY Rezepte für euch.

Woher kommen die Flapjacks?

Zunächst einmal muss der Begriff Flapjack tatsächlich geklärt werden. Denn der gute alte Flapjack hat gleich mehrere Bedeutungen. In den USA heißen Pfannkuchen nämlich nicht nur Pancakes, sondern auch Flapjacks. In der Schweiz bezeichnet man damit Haferbisquits, womit wir der eigentlichen Sache schon näher kommen. Denn für die Briten sind Flapjacks nichts anderes als relativ simple Haferkekse. Diese haben oft jedoch in Form und Geschmack große Ähnlichkeit mit unseren Müsliriegeln. In Deutschland wurden diese Kekse irrtümlicherweise als „Englische Plätzchen“ bezeichnet. Und da wir Deutschen auf englische Begriffe und Neuerfindungen einer alten Sache stehen, findet man mittlerweile auch mal einen Flapjack in den Supermarkt-Regalen. Zum Beispiel den wirklich leckeren Flapjack von der Firma Hafervoll (hier der Amazon-Link dazu).

Was steckt drinnen?

Die klassischen Bestandteile eines Flapjacks sind:

  • Haferflocken
  • Butter
  • Zucker
  • Zuckerrübensirup

Und das sind Zutaten, die jede gute britische Hausfrau in ihrem Haushalt hat. Somit ist sie jederzeit in der Lage, schnell ein paar köstliche und nahrhafte Flapjacks zu backen. Aber natürlich kann man die guten Haferriegel auch toll mit Nüssen oder Trockenfrüchten aufpeppen. Auch ein Schokoladen-Topping kann zu einer gelungenen Veränderung beitragen. Ganz ähnlich wie bei unseren Müsliriegeln. Aber irgendwie schmecken die Flapjacks dann doch noch anders. Denn unsere Müsliriegel werden in der Regel gepresst und dann luftgetrocknet. Das Backen im Ofen gibt den Flapjacks aber ein anderes Aroma und macht sie wunderbar zart, und überraschenderweise bleiben sie trotzdem saftig.

Flapjacks selber machen

Wenn ihr jetzt Bock auf die nahrhaften Riegel bekommen habt, könnt ihr die ganz einfach selber backen. Somit entscheidet ihr auch selbst, was hinein kommt. Da wir um die Gesundheit unserer zitronigen Leser stets bemüht sind, verwenden wir (wenn es möglich ist) nur Zutaten, die euch irgendwie von Nutzen sind. Daher verzichten wir auf Industrie-Zucker, sondern verwenden stattdessen in unseren Rezepten Alternativen wie Kokosblütenzucker. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welche Form des Süßens ihr verwendet wollt, dann schnuppert doch mal in den tollen Artikel meiner Kollegin Moni rein. Die erklärt euch ganz genau, welcher Zucker was kann. Die Flapjacks eignen sich für Clean-Eater und können super vorbereitet werden. Als Snack zwischendurch oder morgens zum Kaffee eignen sich die nahrhaften Flapjacks sehr gut.


Klassischer Flapjack

Für den klassischen Flapjack braucht ihr natürlich die klassischen, oben beschriebenen Zutaten. Die angegebene Menge reicht für circa 25 Stück.

Zutaten

150 Gramm
feine Haferflocken
125 Gramm
Butter
100 Gramm
Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)
1 Esslöffel
Zuckerrübensirup

Zubereitung

Heizt zuerst euren Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt dann eine eckige Backform mit Backpapier aus. Wer keine Form hat, kann auch das Backblech benutzen. Gebt die Butter mit dem Zucker in einen Topf und löst es bei mittlerer Hitze auf. Dann den Sirup und die Haferflocken dazu geben.

Die Masse dann in die Form geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene für circa 15 Minuten backen.

Wenn ihr die Flapjacks dann rausholt, wundert euch nicht, falls etwas Schaum sichtbar ist. Der verschwindet beim Abkühlen. Danach die Flapjacks in Form schneiden. Traditionell werden sie in drei mal drei Zentimeter Würfel geschnitten.

Veganer Flapjack mit Cranberry und Cashewkernen

Diese Variante ist schon etwas verändert, da sie neben den gesunden Haferflocken auch Chiasamen, Leinsamen, Cashewkerne und getrocknete Cranberries als Zutaten enthalten. Außerdem ist dieser Riegel vegan, da statt Butter pflanzliches Öl zum Einsatz kommt.

Zutaten

320 Gramm
Haferflocken
240 Gramm
Ahornsirup
170 Milliliter
Sonnenblumenöl
100 Gramm
Cranberries
100 Gramm
Cashewkerne natur
25 Gramm
Leinsamen (geschrotet)
25 Gramm
Chiasamen

Zubereitung

Den Ofen wieder auf 180 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten miteinander vermengen und in eine geeignete Form oder aufs Backblech streichen. Für circa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach dem Abkühlen in Riegel oder Stücke schneiden und genießen.

Kokos-Flapjack

Diese Variante schmeckt wunderbar leicht und besitzt neben den gesunden Haferflocken auch gesundes Kokosöl. Für Genuss ohne Reue!

Zutaten

200 Gramm
Haferflocken
100 Gramm
Kokosraspel oder Kokosflocken
150 Gramm
Kokosöl
80 Gramm
Kokosblütenzucker
40 Gramm
Zuckerrübensirup, Honig oder Ahornsirup

Zubereitung

Diesmal wird der Backofen nur auf 160 Grad Umluft vorgeheizt. Das Kokosöl zusammen mit dem Kokosblütenzucker und dem Sirup / Honig erwärmen. Wenn sich alles verflüssigt hat, die Kokosraspeln / Kokosflocken und die Haferflocken dazu geben. Auf ein Blech oder eine Form streichen und leicht andrücken. Für circa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen und anschließend – nach dem Abkühlen – zurechtschneiden. Fertig.

Annika
Die Kleine

Mit einer Körpergröße von gerade einmal 156 cm gehört sie zu den kleinen Menschen unserer Bevölkerungsgruppe. Was ihr an Körpergröße fehlt, macht sie mit ihrer Vielseitigkeit wett. Die kunterbunte Mischung ihrer Interessen ist als Schreiberling eine große Bereicherung. Ob Punk Rock, Sinatra oder Die drei Fragezeichen, Horror- oder Liebesfilm, Steak oder Grünkern – sie kann allem etwas Positives abgewinnen. So richtig entscheiden will sie sich nicht, muss sie ja auch nicht.
Als Schauspielerin und Autorin konnte sie schon einiges von der Welt sehen, viele verschiedene Menschen kennen lernen und fremde Kulturen und Subkulturen erforschen. Kein Wunder also, dass sie jeden Kuchen probieren will!

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