Deftige Weihnachten: Maple Bacon Cookies

Weihnachtliche Speck-Plätzchen für selbstgemachte Eiscreme-Sandwiches (oder einfach pur für den bunten Teller)

Weihnachten und Essen gehören bekanntermaßen untrennbar zusammen. Selten legen wir so viel Wert auf Tradition wie zu den Feiertagen. Jedes Jahr gibt es Gans mit Knödeln zu Heiligabend, Raclette am 1. Weihnachtsfeiertag, Karpfen am 2. und lecker Stollen, Zimtsterne und Kipferl bereits in den Adventswochen zuvor, natürlich gebacken nach Omas Originalrezept. Leckerschmecker, doch ein wenig Abwechslung auf dem Plätzchenteller hat noch keinem geschadet, also feiern wir den ersten Advent dieses Jahr mit einem kulinarischen Neuzugang: Speck-Plätzchen mit Ahornsirup!

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Die selbstgemachten Eiscreme-Sandwiches aus unseren Maple Bacon Cookies – das etwas andere Dessert!
Foto: foodandwine.com

Backe, backe Bacon

Diese weihnachtlichen Maple Bacon Cookies sind innen saftig und außen mürbe, mit einer feinen Süße von Ahornsirup und braunem Zucker und würzig-salzigen Akzenten von karamellisiertem Bacon. Eine echte Geschmacksexplosion in euren festlich gestimmten Mündern und eine außergewöhnliche Alternative zu Lebkuchen und Co.!

Das Plätzchenrezept für die Bacon Cookies mit Maple Syrup stammt im Original aus den USA, das ahnt man bereits beim Lesen der Zutaten – Ahornsirup und Bacon, yummie! – spätestens aber, wenn es dann an die Mengenangaben geht, ist klar, hier stimmt was nicht. 1/4 Cup? 2 Cups? Bitte was, wie viel? Routinierte Bäcker haben die Umrechnungstabelle vermutlich auswendig im Kopf – für alle anderen haben wir eine praktische Infografik, mit allen gängigen, US-amerikanischen Maßeinheiten und ihrer „deutschen Übersetzung“, inklusive Cups und Pounds, Ouncen und Pints – zum Speichern, Ausdrucken und an die Pinnwand hängen.
Noch einfacher wird es nur mit den echten Ami-Messbechern – ein Glück, dass die Sets, bestehend aus den verschiedenen Cup-Größen, mittlerweile auch in Deutschland erhältlich sind, beispielsweise bei Amazon.

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Foto: theheritagecook.com

Maple Bacon Cookies

Zutaten

für 30 Stück

10 Scheiben
Bacon
3/4 Cup
Ahornsirup
2 EL
Ahornsirup
2 Cups
Mehl
1/2 TL
Natron
1/2 TL
feines Meersalz
1/2 Cup
weiche Butter
1 Cup
brauner Zucker
1
Vanilleschote
1
Ei

Zubereitung

Zuerst müssen wir den rohen Speck in knusprigen Bacon verwandeln. Das klappt am besten und einfachsten im Backofen, wie das genau geht, habe ich euch ja bereits in diesem Tutorial verraten. Einziger Unterschied: Für das Speck-Plätzchen-Rezept wird der Bacon, bevor er in den Ofen kommt, mit einem Esslöffel Ahornsirup bestrichen. Nach 10 Minuten wird er aus dem Backofen genommen, gewendet, nochmals mit einem Esslöffel goldenem Ahornsirup veredelt, und zurück geht’s in den Ofen für weitere 10 Minuten karamellisieren. Der fertige Maple-Bacon wird zum Abkühlen beiseite gestellt und dann in kleine Stücke gebrochen.

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Foto: kitchenkonfidence.com

Für den Teig die Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse mixen, nun das Ei und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote hinzufügen und schaumig rühren. Den 3/4 Cup Ahornsirup dazu geben und unterrühren. Nun das Mehl mit dem Salz und dem Natron vermischen und in kleinen Portionen zu den feuchten Zutaten geben, mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss vorsichtig die Speck Stückchen unterheben. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für eine gute Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

Den Backofen wieder auf 175°C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abnehmen und mit den Händen zu Kugeln formen. Diese – mit ein wenig Abstand, denn sie gehen auf! – auf ein mit Backpapier versehenes Backblech geben und für 10 bis 12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen – und genießen!

Foto: kitchenkonfidence.com
Foto: kitchenkonfidence.com

Für fortgeschrittene Naschkatzen habe ich noch zwei Tipps zum Pimpen der Bacon Cookies:

  1. Schokolade geht immer! Ganz nach persönlichem Geschmack passen hier Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Selbige kann entweder als kleine Stückchen in den Teig wandern und in Form von“Chocolate Chips“ mitgebacken werden, oder nach dem Backen in Form von Glasur auf die Plätzchen geträufelt werden.
  2. Eiscreme. Richtig, denn auch an Weihnachten kann man Eis essen. Und zwar entweder kultiviert mit dem Löffelchen vom Tellerchen, oder dekadent und opulent, wie sich das für Festtage gehört: als Eiscreme-Sandwich! Streiche hierfür einfach ein bis zwei Esslöffel Eis (Schokoladeneis passt super!) auf eines der Speck-Plätzchen und setze ein zweites als „Deckel“ obendrauf. Die Eiscreme-Sandwiches kannst du sofort verputzen oder, eingewickelt in Butterbrotpapier, einfrieren und für später aufheben.

 

Sibylle
Rotkäppchen

Hat einen Faible für schöne, unnütze Dinge – und ist somit bei Zitronenzauber zuständig für Deko und Interior, Lifestyle und ästhetisches Allerlei. Ihre andere große Leidenschaft: Essen. Also Essen essen. Und Essen machen. Und drüber schreiben. Yum. Geht immer: Bier, Käse und Schokolade. Flamingos. Überhaupt alles was Rot ist. Reisen. Riesenräder. Geht gar nicht: Bananen. Winter und kalt. Bananen. Und Bananen.

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