Veganer Karottenkuchen (glutenfrei)

Frühling ist Rüblikuchen-Zeit! Den gibt es mit Fondant, Marzipan-Möhren drauf und in allen Größen und Formen. Besonders lecker ist dieses Rezept für einen glutenfreien, veganen Karottenkuchen. Das einzige, was dieses Rezept von den gängigen unterscheidet, ist das Verwenden von Kichererbsenmehl und Kokosfett. Ansonsten kommt hier eine super einfache Anleitung für extrem leckeren Rüblikuchen.

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Glutenfreier veganer Karottenkuchen

Zutaten

für eine 28cm Springform

100 Gramm
Kichererbsenmehl
150 Gramm
Zucker
1 Esslöffel
Backpulver
1/2 Teelöffel
Vanillezucker
100 Gramm
Speisestärke
150 Gramm
gemahlene Mandeln
eine Prise
Zimt
eine Prise
Salz
300 Gramm
Sojajoghurt
60 Milliliter
geschmacksneutrales Öl
300 Gramm
geraspelte Karotten
1/2
Zitrone (Saft und Schale)
Für den Guss:
150 Gramm
Puderzucker
2 Esslöffel
Kokosfett
1/2
Zitrone (Saft und Schale)

Zubereitung

Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker, Speisestärke und die gemahlenen Mandeln werden vermengt, und dazu kommen je eine Prise Salz und Zimt. Danach gibst du Sojajoghurt hinzu, der nicht einer bestimmten Geschmacksrichtung entsprechen sondern lieber „Natur“ und ganz normal sein sollte. Außerdem fehlen noch neutrales Öl, wie z.B. Sonnenblumenöl, und die geraspelten Karotten. Um auf 300g geraspelte Karotten zu kommen, brauchst du etwa 4-6 normalgroße Möhren. In den fertigen Teig drückst du eine halbe Zitrone aus und raspelst außerdem noch ihre Schale hinein. Hierbei würde ich wie immer eine Bio-Zitrone empfehlen, weil die Schale sonst extrem stark mit Pestiziden belastet ist.

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Du rührst alles gut durch, bis eine homogene Masse entstanden ist, dann kannst du den Teig in jede beliebige Form füllen. Ich habe eine 28cm Springform benutzt und kann das von der Menge gut empfehlen. Außerdem ist es durch die gerade Oberfläche dann später einfacher, die Glasur aufzutragen.

Alles wird dann 50 Minuten lang bei 150 Grad Umluft gebacken.

Danach kannst du die Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen soweit erkaltet ist, kannst du den Guss anrühren:

Puderzucker, Kokosfett (das gibt es z.B. im Bioladen), sowie der Saft und die geriebene Schale der Zitrone werden verrührt, bis nichts mehr klumpt und eine geschmeidige Masse entstanden ist. Diese kannst du mit einem Pinsel oder einfach mit einem Teelöffel auf deinen Kuchen streichen und danach nochmal kurz alles trocknen lassen.

Deine MitesserInnen werden begeistert sein: ein glutenfreier veganer Karottenkuchen ist ganz schnell gemacht und trotzdem unfassbar lecker und saftig. Und dabei ist er wirklich einfach – also am besten das Rezept nicht preisgeben und so tun, als wäre alles ganz schwer. Dann schmeckt der Rüblikuchen deinen Gästen noch besser (falls das überhaupt möglich ist).

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P.S.
Da der Kuchen vegan, also ohne tierische Produkte hergestellt wurde, ist er natürlich auch laktosefrei.

Elisabeth
Die Macherin

Ist hier irgendwo eine Ausstellung? Oder ein Möbeldesign-Workshop? Wenn ja, dann triffst du mich vielleicht. Ich, Elisabeth, bin eigentlich immer da, wo es geometrische Muster, Farben und abgefahrene Formen gibt. Wenn mir Andere nicht geben können, was ich brauche, mache ich es einfach selbst: meine Wohnung ist ein Museum der DIY-Kunststücke und du bist herzlichst eingeladen, dir etwas abzugucken. Selbermachen ist eh viel schöner als kaufen!

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