Grün ist das neue Rot – Algen als Fleischersatz

Erfrischend, gesund und lecker!

Da wir Menschen uns auf der Erde vermehren wie – nun ja – wie die Menschen eben, sind Forscher gezielt auf der Suche nach einer Möglichkeit, die wachsende Zahl der Bevölkerung auch in Zukunft zu ernähren. Eine Möglichkeit sind Insekten, mit denen auch schon rege in kulinarischer Hinsicht experimentiert wird. Eine andere Möglichkeit sind Algen, genauer gesagt: Algen als Fleischersatz.

Algen-als-Fleischersatz

Algen als Fleischersatz

Algen sind vor allem aus der japanischen Küche nicht wegzudenken. Man denke nur an Wakame-Salat, Miso-Suppe, Sushi. Lecker. Von der exklusiven Länderküche könnten die grünen Wasserlebewesen jedoch bald den Absprung schaffen und auch auf unseren Tellern landen. Als gesunde Ergänzung in unserem Ernährungsplan und vielleicht sogar als Fleischersatz!
Algen enthalten nämlich eine ganze Reihe an wertvollen Stoffen, die locker mit Fleisch mithalten können. Vor allem die Algenart Dulse ist sehr nährstoffreich und steckt voller Proteine und Kalzium, enthält dabei aber im Gegensatz zu Fleisch nur sehr wenige Kalorien. Und für alle, die nicht auf Speck verzichten können: Dulse schmeckt vor allem frittiert oder gebraten nach Speck!

Algen und die Umwelt

Darüber hinaus haben Algen den großen Vorteil, dass sie leicht anzubauen sind und dabei nur einen sehr geringen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Im Großen und Ganzen brauchen Algen nämlich lediglich Wasser, CO2, Licht und Wärme, um richtig zu gedeihen, und vermehren sich von selbst. Wenn man sie in größeren Mengen anbaut, können sie auch viel CO2 binden, das so nicht in die Atmosphäre entweicht und zum Treibhauseffekt und Klimawandel beiträgt. Klingt doch gut, oder?

Ganz genau, deswegen kommen wir jetzt zum Rezept!


Algensalat

Algensalat ist eine erfrischende, leichte und absolut köstliche Beilage für jegliche Speise euer Wahl. Vor allem zu Fischgerichten und Sushi schmeckt er ganz hervorragend!

Algen-als-Fleischersatz

Zutaten

1 Packung
Wakame, Dulse oder Chuka, je nach Geschmack
3 EL
Essig (am besten Sushi- oder Reisessig)
3 EL
Sesamöl
1 EL
Limettensaft
1 EL
geriebener Ingwer
1 EL
Zucker/Honig/Xucker
1 Zehe
Knoblauch
2 EL
Koriandergrün (gehackt)
1/2 EL
Chilipulver
1 EL
Sesam

Zubereitung

Die Wakame in heißem Wasser für ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Für das Dressing werden Sesamöl, Limettensaft, Ingwer, Zucker, Knoblauch, Koriander und Chilli zu einer glatten Sauce vermischt. Die Zutaten je nach persönlichem Geschmack abschmecken.

Wenn die Wakame weich sind, abgießen, sanft auswringen und mit dem Dressing vermischen. Je nach Geschmack den Sesam darübergeben. Anschließend ca. 1 Stunde lang abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Wenn ihr den Salat nicht ganz schafft, könnt ihr ihn auch gut portionsweise einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt essen.

Einen guten Appetit!

Birgit
Ute Unentschieden

Ist notorisch unentschlossen. Die Frage, ob man heute lieber den blauen oder grauen Pulli anziehen soll, kann einen aber auch aus der Bahn werfen. Deswegen geht Einkaufen auch gar nicht, da stehen zu viele Entscheidungen an. Außer wenn es um Bücher geht. Und Essen für den Sonntagsbrunch. Und Tee. Der hilft auch immer, wenn die Vergesslichkeit mal wieder zuschlägt: Wo ist eigentlich mein Schlüssel? Ach, das war heute?! Puh, erstmal durchatmen und zur Ruhe kommen mit dem Lieblingstee im passenden Kännchen. Versteht sich von selbst. Und Schokolade. Viel. Schokolade.

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